Wucher bei Verbraucherkrediten?

Filed Under (Kredite) by Dennis on 30-01-2007

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Der "Verbraucherzentrale Bundesverband" (vzbv) wirft führenden Anbietern von Verbraucherkrediten Wucher vor: So würden systematisch Kunden dazu gedrängt, Restschuldversicherungen (RSV) mit abzuschließen. Entgegen gesetzlicher Bestimmungen wird die Prämie für diese Versicherung jedoch oft nicht in die Berechnung zum effektiven Zinssatz mit einbezogen. Laut Edda Müller, der Vorsitzenden des Verbandes, wären zigtausende Kunden durch eben diese überhöhte RSV finanziell geschädigt worden. Sie forderte dabei auch die Bundesaufsicht in Berlin auf, solche Fälle zu untersuchen und auch zu ahnden. Solche Restschuldversicherungen sollen den Kunden eigentlich absichern, wenn er plötzlich aufgrund von Unfall, Arbeitsplatzverlust o.ä. seine Raten nicht mehr zahlen kann. Durch überhöhte Provisionen allerdings versuchen Banken wieder ihre Gewinnmargen zu verbessern - die seit der Wucherzinsgrenze von 20% relativ gering geworden sind. In etwa der Hälfte von 200 untersuchten Fällen war der Kunde gezwungen, gleichzeitig eine RSV abzuschließen - ohne die hätte er den Kredit also nicht bekommen. Hierbei fielen insbesondere die citibank, aber auch die HypoVereinsbank, die ehemalige norisbank und die Santander Consumer Bank negativ auf. Die Prämien, so Müller, seien teilweise so hoch, dass der Kredit aufgestockt werden müsste. Würden die Prämien - wie es bei einem solchen Geschäft eigentlich vorgeschrieben ist - korrekt mit in den Effektivzins miteinberechnet, so wären der Effektivzins mit durchschnittlich etwa 24,25% (gemessen an den untersuchten Fällen) etwa doppelt so hoch, wie oft ausgewiesen. Der Kunde kann das in der Regel allerdings nicht erkennen. Quelle: Guter Rat

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