Sparen und Vorsorge

BU-Versicherung: Familie und Einkommen absichern

BU-Versicherung: Familie und Einkommen absichern
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt in den Augen vieler Experten zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen im Alltag. Insbesondere in Familien mit Kindern sollten die Verdiener das Einkommen gegen den Super-GAU absichern. Eine Faustregel, die im Übrigen auch für Singles gilt. Warum ist der Abschluss einer BU-Versicherung aber so wichtig? Ganz einfach: Tritt der Fall ein, dass Erwerbstätige aufgrund von Unfall, Krankheit oder Invalidität ihren Beruf nicht mehr ausüben können, ist guter Rat in der Regel teuer. Im Rahmen einer teilweisen Berufsunfähigkeit ließe sich vielleicht noch halbtags im Beruf arbeiten. Bei vollständiger Berufsunfähigkeit bliebe nur noch der komplette Richtungswechsel. Was bleibt, ist das finanzielle Risiko. Während das Einkommen durch die Berufsunfähigkeit sinkt, laufen die Kosten in voller Höhe weiter. Wer nicht vorgesorgt hat, sieht sich so womöglich in einer Spirale gefangen. Denn es ist keineswegs sicher, dass ein Berufswechsel reibungslos klappt.
 
Einkommensersatz BU-Rente
Genau in diese Bresche springt die Berufsunfähigkeitsversicherung. Deren Leistung besteht in der Auszahlung einer Berufsunfähigkeitsrente. Damit diese ihre Aufgabe als Einkommensersatz aber auch erfüllen kann, muss sie beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung an die tatsächlichen Lebensverhältnisse angepasst werden. Was heißt dies im Einzelfall? Jeder Versicherte, der sich für den Abschluss einer BU-Versicherung interessiert, muss vorab den Bedarf ermitteln. Dazu gehören Versicherungsbeiträge für die Krankenversicherung, Ausgaben für Ratenzahlungsgeschäfte sowie die gewöhnliche Lebenshaltung. In diesem Zusammenhang bleibt eine Frage im Raum stehen. Was tun, wenn sich die Lebensumstände ändern? In diesem Fall greift womöglich die Nachversicherungsgarantie. Bei Geburt eines Kindes oder der Anschaffung von Wohneigentum lässt sich so die Höhe der BU-Rente an die neue Situation anpassen.
 
Berufsunfähigkeit und Hilfe vom Staat
Einige Verbraucher stellen sich beim Thema Berufsunfähigkeit sicher die Frage, ob am Ende nicht vielleicht der Staat ihnen unter die Arme greift? In der gesetzlichen Rentenversicherung gilt die Berufsunfähigkeit nur noch dann, wenn in der Geburtsurkunde ein Datum vor dem 1. Januar 1961 steht. Allen anderen Erwerbstätigen bleibt nur die Erwerbsminderungsrente, die selbst in voller Höhe nur einen unzureichenden Einkommensersatz von etwas mehr als 30 Prozent darstellt. Wer zudem noch nicht einmal Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung ist, geht bei der Erwerbsminderungsrente sogar völlig leer aus.
 
BU-Versicherung: Stolperfalle abstrakte Verweisung
Die Prämien zur Berufsunfähigkeitsversicherung errechnen sich unter anderem auf Grundlage des Alters, Gesundheitszustands und der Rentenhöhe. Einige Versicherte suchen daher besonders hartnäckig nach günstigen Tarifen. Vorsicht: Enthält die BUV das Recht der abstrakten Verweisung, kann der Versicherer den Berufswechsel verlangen. Daher sollte jeder interessierte Verbraucher Angebote der Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen und auch das Kleingedruckte nicht vergessen. Tipps hierzu bieten Verbraucherorganisationen und Portale im Internet.
 

Altersvorsorge – ein wichtiges Thema

Immer mehr die private Altersvorsorge zu einem Thema, dass alle etwas angeht. Mit den gesetzlichen Renten geht es immer weiter bergab. Immer weniger Arbeitnehmer müssen für immer mehr Rentner aufkommen und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Damit man selbst im Alter nicht am Hungertuch nagen muss, kommt es darauf an, zu Zeiten der Berufstätigkeit eine Vorsorge zu treffen, die einen finanziellen Ausgleich zwischen gesetzlicher Rente und benötigten finanziellen Mitteln schließt. Hierfür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Immer wieder sehr beliebt ist die Altersvorsorge in Form einer Kapitallebensversicherung. Durch sie ist gleich eine doppelte Sicherheit gegeben, denn hierbei ist eine Todesfallabsicherung mit einer Sparanlage kombiniert. Stirbt der Versicherungsnehmer, zahlt die Lebensversicherung die versicherte Todesfallsumme an den Bezugsberechtigten. Erlebt der Versicherungsnehmer das Ende der kapitalbildenden Lebensversicherung, dann wird die Erlebensfallleistung an den Bezugsberechtigten ausgezahlt. Eine weitere Möglichkeit der Altersvorsorge ist die Berufsunfähigkeitsversicherung, denn Statistiken zufolge werden immer mehr Menschen vor dem Erreichen des Rentenalters Berufsunfähig. Durch diese Versicherung kann eine große finanzielle Lücke geschlossen werden, denn von gesetzlicher Seite wird im Fall der Berufsunfähigkeit nur noch eine sehr geringe Grundversorgung gewährleistet. Ein weiteres Stichwort zu diesem Thema ist die Riester-Rente oder die Rürup-Rente. Letztere ist ein besonders interessantes Modell für Selbständige, die ohnehin aus dem sozialen Netz der gesetzlichen Rente herausfallen.

Altersvorsorge durch Immobilienkauf

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich eine Altersvorsorge aufzubauen, damit man im Alter nicht am Hungertuch nagen muss. Dabei gibt es viele riskante Möglichkeiten, aber auch viele, bei denen der Sicherheitsgedanken an erster Stelle steht. So verhält es sich bei der Investition in Immobilien. Es ist nahezu von jedem der Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Viele Menschen sparen vom ersten Lebenstag an, eingerichtet durch die Eltern oder Großeltern, für das eigene Haus. Wieder andere beginnen damit, wenn sie ihr erstes eigenes Geld verdienen. Aber ganz gleich wann man auch mit dem Sparen auf ein eigenes Haus beginnt, nach wie vor gelten Immobilien als eine der besten Formen eine Altersvorsorge zu schaffen. Mit der Investition in Immobilien sind mehrere Vorteile verbunden, die sich im Alter bemerkbar machen. Zunächst einmal sollte die Finanzierung so aufgebaut sein, dass mit Eintritt in das Rentenalter das Haus oder die Eigentumswohnung komplett bezahlt ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass mit der Rente nur noch die Nebenkosten bezahlt werden müssen und nicht mehr eine „Miete“. Auf der anderen Seite ist eine Immobilie ein Wertgegenstand, der an Nachkommen vererbt werden kann. Damit kann man auch seinen Kinder das Leben erleichtern, denn entweder können sie in das Haus einziehen und können sich über ein bezahltes Eigenheim freuen, was den Nachfahren hilft, denn Alltag in finanzieller Hinsicht einfacher zu gestalten. Daneben bestünde aber für die Erben auch die Möglichkeit, das Haus zu verkaufen und sich so selbst Eigenkapital zu beschaffen, um ihre Wohnwünsche zu erfüllen. Neben dem Kauf von Immobilien, um selbst darin zu wohnen gibt es weitere Investitionsmöglichkeiten für das Alter, die mit Immobilien im Zusammenhang stehen. Es gibt auch viele Menschen, die sich eine kleine Eigentumswohnung als Anlageobjekt zulegen und diese vermieten. Sie stocken dann mit den Mieteinnahmen aus der Wohnung ihre Rente auf. Entscheidend ist bei all diesen Varianten, dass die Finanzierung gut durchdacht ist und das entsprechende Beratungsangebote von Banken in Anspruch genommen werden. Mit einer Immobilie kann man sich auch schnell verkalkulieren und bleibt auf einem Haufen Schulden sitzen. Vor allem wenn eine Eigentumswohnung zur Vermietung gekauft werden soll, ist Vorsicht geboten.

Goldene Zeiten: Neukunden der DAB bank erhalten bei Depotübertrag Gold

2,1 Prozent Tagesgeldzins für Beträge bis 20.000 Euro bis zum 31.03.2012 garantiert
München, 18. Januar 2011. Wer bis zum 31. März 2011 bei der DAB bank als Neukunde ein Depotkonto eröffnet, profitiert von einem Tagesgeldzins in Höhe von 2,1 Prozent. Dieser Zinssatz gilt für Beträge bis zu 20.000 Euro und ist bis zum 31. März 2012 garantiert.
Wenn diese Neukunden bis zum Stichtag 16. Mai 2011 zusätzlich ihr Wertpapierdepot übertragen, dann erhalten sie je nach Wert dieses Depots einen Goldbarren. Bei einem Wertpapierübertrag ab 2.500 Euro gibt es beispielsweise einen Goldbarren von 1 Gramm. Wer mehr als 350.000 Euro überträgt kann sich über 50 Gramm Gold freuen. Während die kleineren Barren auf dem Postweg zugestellt werden, bucht die DAB bank den 50-Gramm-Barren dem Kunden direkt ins Depot ein. Die DAB bank ist schließlich die erste Direktbank, bei der es möglich ist, physisches Gold im Wertpapierdepot zu führen. Dieses kann einfach online ge- und verkauft werden, wird in der Depotübersicht transparent angezeigt und in den Tresoren einer Schweizer Großbank sicher für den Kunden aufbewahrt.
Weitere Informationen zum beschriebenen Neukundenangebot gibt es unter DAB bank

Über die DAB bank Die DAB bank (www.dab-bank.de) ist als Direktbank auf das Wertpapiergeschäft spezialisiert und in Deutschland und - über ihre Tochter direktanlage.at - in Österreich aktiv. Ihr Angebot wendet sich an Privatkunden wie an Geschäftskunden. Zum 30. September 2010 verwaltete die DAB bank konzernweit 629.323 Depots mit einem Kundenvermögen von 24,93 Milliarden Euro. Die DAB bank mit Sitz in München wurde 1994 als erster Discount-Broker in Deutschland gegründet.

Liebesbriefe und Schätzchen

Sparbriefe und Schatzbriefe sind wohl seit je her bei größter Beliebtheit. Die sind mit Abstand doch die sichersten und verlässlichsten Anlagen. Auch kann man die Briefe einfach berechnen und sie bedürfen keiner Pflege. Eine Absolut kundenfreundliche Anlage. Jedoch bindet man sich oft recht lange mit einem solchen Papier, daher gilt es die Konditionen genau zu prüfen. Für viele Börsen - Profis genießen diese Papiere allerdings den Ruf von langweiligen „Rentneranlagen“. Sie verwiesen lieber oft auf die manchmal explodierenden Kurse der Börsen. Schaut man sich jedoch ein Schätzchen einmal genau an, so wird man feststellen, dass sie sich auf lange Sicht oftmals besser schlagen als manches so chancengeschwängerte, windige Papier. Besonders durch das nicht vorhandene Verlustrisiko punkten die Schätze. Dies ist ein Vorteil, der doch immer wieder, besonders in Zeiten der Hausse, übersehen wird. Im Gegenteil, manchmal werden die Briefe sogar deswegen herabqualifiziert, weil es keine Risiken gibt, getreu dem Motto „ No Risk, No Fun“, dabei ist der Adrenalinkick, vermutlich das Geringste was ein Anleger benötigt. Durch die Finanzkrise wurden jedoch viele Anleger arg gebeutelt und eines besseren Belehrt. Sie sind nun auf der Suche nach einer sicheren Anlage, um auf bessere Zeiten zu warten. Hier bieten sich die Schatzbriefe an, denn es wird sicher noch ein wenig dauern, bis sich die Märkte wieder stabilisiert haben. Jeder Anleger möchte sein Geld retten und nicht noch mehr verlieren. Auch möchte er die Sicherheit und die, wenn auch kleine Rendite, nicht missen. All das ist mit den Schätzchen ohne Probleme zu gestalten.  Sowohl der Bund als auch die Banken bieten entsprechende Papiere an. Durch die unterschiedlichen Laufzeiten und Konditionen lohnt sich allerding immer ein Vergleich. Angebote gibt es sowohl vom Bund, als auch von den Banken, jedoch mit sehr unterschiedlichen Konditionen. Daher muss man genau prüfen, welches Schätzchen die eigenen Erfordernisse erfüllt.

Riestern sie doch man Ihre Immobilie

Überall sieht man Werbung für die Riester – Rente, sicher kennen Sie die Werbung mit einem Nationalspieler „Schon unterschrieben das Ding“. Aber kaum jemand weiß dass man auch als Häuslebauer riestern kann. Besonders Familien mit Kindern können davon profittieren. Jedoch erfordert es einer genauen Prüfung, denn sonst kann der „Bau – Riester“ zu einer Kostenfalle werden, zum Beispiel, wenn man alleinstehend ist. Zur Zeit ist es durch aus eine gute Idee sich mit dem Kauf oder der Finanzierung einer Immobilie zu beschäftigen, ist doch das Baugeld sehr billig. Und für den Deutschen ist das eigene Heim immer noch die beste Altersversorgung. Dies hat auch die Bundesregierung erkannt und seit zwei Jahren die Riester Rente auch auf Immobilien ausgedehnt. Das Ganze nennt sich dann Eigenheimrente, auch Wohn Riester genannt. Grundsätzlich eine gute Idee, zumal man bestehende Verträge in diese Wohnungsbauförderung einfließen lassen kann. Aber trotzdem ist Vorsicht geboten, es gibt Fälle und Modelle bei denen der Sparer draufzahlt und Geld verliert. Grundsätzlich ist es so, dass jeder der gesetzlich Rentenversichert ist auch riestern kann. Selbst Selbstständige können über ihren Partner die Vorzüge der Riesterrente erhalten. Beim Wohn – Riester gelten die selben Bedingungen wie bei allen anderen Riesterverträgen. Bei einer Rücklage von 4% des Vorjahresbruttos in eine Riesteranlage, gibt es vom Staat eine Zulage von 154 Euro. Wenn man Kinder hat steigt diese Zulage noch deutlich an. Da man die Riesterbeiträge auch noch steuerlich geltend machen kann, kommen so bis zu 3000 Euro im Jahr als Geschenk vom Staat zusammen. Die genannten Beträge helfen natürlich auch einem Bauherrn. Aber es gibt einige Randbedingungen, die zum Fallstrick werden können: So darf man die Immobilie nur als Hauptwohnsitz benutzen, will man sie vermieten, so gibt es strenge Regeln. Auch ein Verkauf ist eher problematisch. Das größte Problem jedoch lauert im Steuerrecht. Schließlich muss die „geriesterte“ Immobilie genau so besteuert werden wie die anderen Riesterformen auch. Bei einem Single ohne Absetzungsmöglichkeiten kann es vorkommen, dass man mehr zahlt, als man vom Staat erhielt.

Briefe fürs Schätzchen

Traditionelle Anleger mit einem hohen Sicherheitsbeswusstsein lieben sie, die Schatz- oder Sparbriefe. Sie sind verlässlich, kalkulierbar und pflegeleicht. Auch ist ihre Stabilität über die Laufzeit ohne Konkurrenz.  Aber aufgrund der langen Laufzeit sollte man die Angebote von und Banken gut vergleichen. Von Profis, Analysten und Brokern oftmals als langweilig empfunden, schneiden die Schatz- oder Sparbriefe aber dann doch rückblickend oft besser ab, als die so profitabel gepriesenen Aktien oder Fonds. Schließlich bietet so ein Brief doch  eine Rendite ohne wirkliches Verlustrisiko. Das empfinden manche Möchtegernprofis aber einfach nicht aufregend, frei nach dem Motto „wo ist denn da der Kick?“ Investitionen in eine neue Anlage sollten doch schließlich nicht nur hohe Renditen versprechen und den Puls etwas nach oben treiben, so wie der Flirrt mit einer schönen Frau. Leider vergessen die Anleger dann vor Verliebtheit oft, dass eine Anlage 2 Seiten haben kann. Geschockt durch die Finanzkrise kamen jedoch viele Anleger zur Ernüchterung und machten sich wieder auf die Suche nach Anlagen, die nicht unbedingt die höchsten Gewinne versprechen aber sicher sind. Hier glänzen dann wieder die Schatz- und Sparbriefe. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus will der Anleger wieder genau wissen, was er am Ende der Laufzeit herausbekommt. Da stehen die Briefe dann ganz vorn: Die Bundesschatzbriefe, hier leiht der Anleger dem Staat sein Geld für bis zu sieben Jahre und bekommt dafür jährliche Zinsen, die von Anfang an festgeschrieben sind. Das Konkurrenzangebot der Banken funktioniert ganz ähnlich, hier kann man in 10 Jahren bei einer guten Auswahl 10000 Euro zu 15000 Euro vermehren.

Jugendliche Geldanlage

Auch wenn die U18 Generation heute ein teures Leben mit Handy, SMS und Designersachen führt, so denken doch viele schon an später, schließlich wollen der Führerschein oder das Studium auch finanziert werden. Oftmals greifen Sie dann zum konservativen Sparbuch. Ist es doch ohne viel Fachwissen einfach anzulegen und man kann auch kleinste Beträge darauf einzahlen. Wird der „Anlagebetrag“ irgendwann vierstellig, lohnt es sich allerdings, auch einmal über andere Anlageformen nachzudenken. Die wichtigste Frage für den Jugendlichen sollte sein, wie schnell er sein Geld benötigt. Erst zu einem festgesetzten Termin, oder vielleicht doch auch mal zwischen durch. Will man sein Geld für den Führerschein etc. sparen, also für ein Ereignis mit einem festen Termin, so ist das Festgeld interessant. Besteht die Notwendigkeit, dass das Geld doch auch zwischendurch benötigt wird, zum Beispiel für einen Urlaub, so lohnt es sich über eine Tagesgeld Anlage nachzudenken. Beide Anlageformen sind recht einfach, ähnlich einem Konto zu handhaben, jedoch gibt’s beim Festgeld oftmals etwas mehr Zinsen, da der Betrag ja für einen gewissen Zeitraum festgelegt wird. Möchte man noch etwas mehr Rendite und ebenfalls eine sofortige Verfügbarkeit, stellen Münzen noch eine Alternative dar. Die Edelmetallpreise steigen kontinuierlich und somit ist der Ertrag gesichert. Für welche Anlage sich der Jugendliche auch entscheidet, als Eltern sollte man seinen Nachwuchs bei den ersten Gehversuchen in der Welt der Wirtschaft unterstützen, denn nichts ist lehrreicher als die eigenen Erfahrung. Und das Erfolgserlebnis, sich mit selbst erspartem Geld etwas zu leisten hat seit Jahrzehnten nichts von seinem Zauber verloren.

Sparbuch oder Tagesgeld

Tagesgeld ist in aller Munde, aber wo liegen eigentlich die Unterschiede zum Sparbuch, dessen Geld ja auch in der Regel täglich zur Verfügung steht. Der größte Unterschied zwischen Tagesgeld und Sparbuch sind sicher die Zinsen. Bei einer Einlage auf einem Sparbuch gibt es in der Regel um die 1% Zinsen. Beim Tagesgeld ist es abhängig von der Anlagesumme ungefähr das Dreifache bei einem guten Angebot. Über das Tagesgeld kann man in vollem Umfang täglich verfügen, während es bei einem Sparbuch in der Regel nur bis zu einem bestimmten Betrag aufschlagfrei ist. Dafür erfolgt die Auszahlung des Geldes aus einem Sparbuch in Bar, während bei der Anlage eines Tagesgeldkontos ein Referenzkonto genannt werden muss, nur darauf kann man das Geld aus einem Tagesgeldkonto überweisen. Ein Transfer zu anderen Zielen oder als Barauszahlung ist nicht möglich. Bei einem Tagesgeldkonto sind die Zinsen oftmals abhängig von der Anlagesumme sowie den am Markt üblichen Zinsen. Der Zinssatz eines Tagesgeldkontos kann sich täglich ändern. Die Zinsen eines Tagesgeldkontos werden, abhängig von der Bank Monatlich, quartalsweise oder jährlich berechnet. So kann man bei einer geschickten Vertragsgestaltung den Zinseszinseffekt nutzen. Auch gibt es bei vielen Tagesgeldanbietern eine Mindesteinlage, diese ist beim Sparbuch unüblich. Alles in allem kann man sagen, dass man ab einem Betrag von 3000 Euro einmal über ein Tagesgeldkonto nachdenken sollte. Unser Tagesgeldrechner ist hier sicher eine kleine Hilfe. Bei kleineren Anlagen ist das traditionelle Sparbuch leicht im Vorteil. Es ist letztlich eine sichere, konservative Anlage für jedermann, man benötigt so gut wie keine Finanzerfahrung und kann nicht viel falsch machen.

Versicherungen entdecken die Geldanlage

Viele bei denen eine Lebensversicherung fällig wurde, wissen nicht genau was sie mit ihrem Geld anfangen sollen. Im Grunde gibt es nur 2 Varianten, entweder die Realisierung eines konkreten Wunsches oder die Kapitalanlage. Letztere wird nun auch zunehmend von Versicherern entdeckt und erhoffen sich ein neues lukratives Geschäftsfeld. In erster Linie wird von den Versicherungen Festgeld angeboten, jedoch zu besseren Bedingungen als bei Banken üblich. Das hat Strategie, die Versicherer bleiben dadurch in vorläufigen Besitz des Geldes und können damit wirtschaften. Derzeit ist diese Anlageform noch bei den meisten Bürgern unbekannt. Groß geworben wird nämlich nicht, obwohl die Angebote durchaus attraktiv sind. Die Aachen Münchener Versicherung hat ein sogenanntes Parkdepot mit einem aktuellen Zinssatz von 2,25 Prozent p.a. mit monatlicher Verfügbarkeit. Bei Banken entspricht das einem Festgeldkonto mit einer Laufzeit von einem Monat. Jedoch zahlen Banken dafür im Durchschnitt nicht mehr als 0,5 Prozent an Zinsen. Bislang werden die Anlageprodukte der Aachen Münchener und der Allianz nur durch Vertreter vertrieben. Diese kümmern sich um alle Formalitäten. Die Angebote gelten auch für Neukunden, dies bietet den Versicherern die Möglichkeit, auch für ihr Kerngeschäft die Versicherungen Werbung zu machen. Von Verbraucherzentralen wird dies jedoch kritisiert, weil häufig viele unnötige oder überteuerte Versicherungsprodukte den Kunden aufgeschwatzt werden. Die Palette der Anlageprodukte wird inzwischen auch erweitert, die Allianz bietet Kunden mit mindestens zwei Versichungspolicen einen sogenannten Sparschatz an. Bei diesem wird eine Verzinsung innerhalb von fünf Jahren angeboten, die von 2,00% auf 3,80% ansteigt. Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro.