Geld in Immobilien anlegen – Wie viel Geld wird benötigt ?
In den Wirtschaftsnachrichten häufen sich in letzter Zeit die Meldungen mit unerfreulichem Inhalt: Sei es die Bekanntgabe der neuen, höheren Inflationsrate oder Sie hören von einem neuen, angeblich wieder alternanivlosen sog. "Rettungspaket". Viele besorgte Bürger stellen sich deshalb zu Recht die Frage, wie viel Geld man denn mindestens benötigt, um in Immobilien investieren zu können.
Grundsätzlich sind Immobilieninvestments schon ab 5.000-10.000 Euro möglich Viele Projektentwickler haben den Trend zu Sachwerten auch entdeckt und sind nur dadurch in der Lage, hochwertige Geschäftsimmobilien und Einkaufszentren zu entwickeln. Im Rahmen von geschlossenen Immobilienfonds boten und bieten deshalb sowohl die großen Banken, als auch private Initiatoren Anteile an. Dabei ist die Teilnahme aus Sicht der Fondsfirmen schon ab 5.000-10.000 Euro plus eines Aufgeldes von 5 % möglich. Dem Prinzip der Risikostreuung folgend sollten aber Anleger nicht das ganze Vermögen in ein einziges Produkt stecken, sondern Chancen und Risiken verteilen. Deshalb sollte man schon ein Gesamtvermögen von 20.000-25.000,-- Euro haben, bevor man in einen Immobilienfonds investiert.
Der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie verlangt 50-60 % des Kaufpreises Immer mehr Menschen, die ein solides Einkommen haben, verwirklichen sich den Traum der eigenen vier Wände. Allerdings gibt es hier Beleihungsgrenzen, ab denen eine Finanzierung einer Immobilie als schwierig bis unmöglich gesehen wird. Schon vor der amerikanischen Kreditkrise galten hierzulande maximale Beleihungsgrenzen von 50-60 %.. In den meisten Fällen sollte man etwa 40 % des Immobilienpreises bereits als Eigenkapital mitbringen, um einen Hypothekenkredit zu guten Konditionen bekommen zu können. Da die Eigentumswohnungen und Reihenhäuser in den einzelnen Regionen auch unterschiedliche Kaufpreise haben, kann man hier leider keine absolute Grenze in EURO oder Kapital geben. Deshalb sind die prozentualen Werte schon ein erster Richtwert.
Das mitgebrachte Kapital können Sie aber mit dem Wohn-Riester erhöhen Seit 2008 gibt es die neuen Möglichkeiten für die Altersvorsorge. Sie können entweder mit einem neuen Vertrag auf eine selbst genutzte Eigentumswohnung oder ein Haus sparen oder einen Teil Ihres bisherigen Ansparbetrages aus der Riester-Rente in eine Immobilie investieren. Damit können Sie den zusätzlichen Schub durch die staatlichen Zulagen und die steuerliche Förderung zur Bildung von Wohneigentum nutzen.