Studentenkredite

Rating bei Studentenkrediten

Anwärter auf einen Studentenkredit werden fast ebenso kritisch beäugt wie Personen die ein neues Unternehmen gründen wollen - 38 Fragen zum persönlichen Umfeld und zum Studium müssen z.B. bei der Nord-Ostsee-Sparkasse beantwortet werden. Die besten Chancen haben hierbei fleißige Wirtschaftswissenschaftler und Mediziner, aber auch Ingenieure und Naturwissenschaftler schneiden hierbei nicht schlecht ab. Geisteswissenschaftler hingegen haben da schon größere Schwierigkeiten. Wie das Rating genau funktioniert wollen die Entwickler desselben nicht verraten, es müssen jedoch mehrere kritische Faktoren zusammenfallen, damit man in die rote, d.h. Risikogruppe gerät. Kritierien sind da die Wahl des Studienfachs, die finanzielle Situation der Eltern oder die Abitursnote. Careerconcept z.B. will nur die aussichtsreichsten Bewerber für einen Kredit annehmen - das heißt, wer an Kunst oder Theaterhochschulen sowie Berufsfachschulen angemeldet ist, fällt direkt raus. Bevorzugt werden hierbei denn auch Mediziner oder Wirtschaftswissenschaftler. "Wer ein Orchideenfach studiert, hat eben größere Schwierigkeiten an eine Förderung zu kommen." Inwieweit es wünschenswert ist, dass gewisse Studiengänge stärker gefördert werden als andere, bleibt mehr als fraglich. Schließlich wirken mangelnde Förderung und schlechtere Berufsaussichten abschreckend bei manchen Fächern - und es kann eben auch nicht nur Mediziner und Wirtschaftswissenschaftler geben. Prinzipiell ist die Idee dieses Scores ja nicht schlecht, sollte sich meiner Meinung nach allerdings nur an persönlichen Qualifikationen und Fragen des persönlichen Umfelds orientieren. Persönliche Qualifikation lässt sich besser in einem persönlichen Gespräch als über einen Fragebogen erfassen - von der Warte aus gesehen ist es gut, dass die Banken einem persönlichen Gespräch auch immernoch den Vorzug über diesen Score geben. Quelle: Financial Times Deutschland

Internetseiten für Sparfüchse

Das Internet ist nicht nur voll von Werbung oder Firmenseiten; oft findet man auch hilfreiche Seiten die z.B. bei der Kontoeröffnung helfen können, die "richtige" Entscheidung zu treffen. Auf biallo.de oder forium.de z.B. lassen sich Preisunterschiede bei verschiedenen Girokonten berechnen lassen. Aber auch andere Zielgruppen finden Abhilfe: So können Studenten beispielsweise auf fmh.de den optimalen Studentenkredit für die Ausbildung herausfinden. Die meisten Rechner nutzen dabei Datenbanken - es gibt aber auch welche, bei denen man die Daten komplett selbst eingeben kann: Auf n-heydorn.de findet man zahlreiche Rechner, die einem z.B. helfen, ein vermeintlich tolles Geldanlageangebot doch noch als "Heiße Luft" zu entlarven. Quelle: stern.de