Mit Opas Zahngold in den Urlaub?

Filed Under (Altersvorsorge, Sparen und Vorsorge) by fvar on 04-02-2010

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Nein, das ist jetzt nicht die Aufforderung dem alten Herren seiner Zähne zu entledigen. Aber viele Leute haben noch das Zahngold ihrer verstorbenen Angehörigen in der Schublade oder auch alten aus der Mode gekommenen Goldschmuck. In Zeiten der Wirtschaftskrise sieht  man hierzu im Fernsehen immer mehr Spots von Firmen, die anbieten, dieses Altgold zu kaufen. Schließlich ist der Goldwert innerhalb der letzten Monate von rund 600 Euro auf fast 800 Euro gestiegen. Nun stellt sich die Frage, soll man auf diese Angebote eingehen? Zunächst ist hier zu klären, ob man das Geld schnell braucht, oder noch abwarten kann. Langfristig wird nämlich auf einen noch weitaus höheren Goldkurs spekuliert. Der Preis, den man erzielt ist stark von der Qualität und der Art des Goldes abhängig. Berechnet wird hier der sogenannte Schmelzwert, wobei Feingold, sogenanntes 999,9 er, einen höheren Wert erzielt als das 750er oder gar das 333er. Das liegt daran, dass der Goldanteil geringer und die Aufbereitung schwieriger ist. Weiter ist der Erlös stark Anbieterabhängig. Holen Sie mehrere Angebote ein und gehen sie auch mal zum Juwelier an der Ecke, dieser kann ihnen zumindest Auskunft über die Qualität des Goldes geben. Das alles trifft auf Zahn- und Schmuckgold zu. Sollten sie Goldmünzen besitzen, so liegt der Fall anders. Verschiedene Münzen besitzen abhängig von Ausgabejahr und Qualität zum Teil Sammlerpreise die weit über dem Goldwert liegen. Hier ist es ratsam, zunächst eine Internetrecherche zu machen, oder den nächsten Münzhändler zu fragen. Man sollte übrigens immer mehrere Meinungen hören, da es natürlich auch schwarze Schafe gibt und der Preis auch so schon sehr differieren kann.