Welcher Geldanlage Typ bin ich?
Filed Under (Börsen-News, Sparen und Vorsorge) by fvar on 12-02-2010
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Kaum ein privat Anleger denkt über sein Anlageverhalten nach. Dabei ist es eigentlich sehr wichtig, sich darüber im Klaren zu sein. Denn wenn man seine Hintergründe kennt kann man die Papiere gegebenenfalls besser auswählen.
Welche Typen gibt es also? Die meisten Anleger sind die Normalanleger, diese Teilen sich in drei Gruppen. Den risikoscheuen Sicherheitsanleger, Mischtyp und den risikofreudigen Risikoanleger. Der Sicherheitsanleger sucht Anlagen, die auf lange Sicht Gewinne erwirtschaften und mit einem geringen Risiko behaftet sind. Ihm ist bewusst, dass er sich die Sicherheit mit einer niedrigen Rendite erkauft. Typische Anlageformen des Sicherheitsanlegers sind Bausparverträge, Lebensversicherungen, Wertpapiere. Der Mischtyp hingegen versucht Risiko und Rendite gegeneinander abzuwägen. Er wird hochspekulative Anlagen meiden und immer eine gewisse Sicherheit beachten. Typische Anlagen sind für den Mischtyp vor allem die fondsgebundenen Anlagen. Der Risikoanleger hingegen versucht schnell Gewinne mitzunehmen, da bei setzt er auf Papiere die eine hohe Rendite versprechen wie Aktien oder Hedgefonds oder Fremdwährungen.
Viele Privatanleger sind eigentlich von ihrer Natur her Sicherheitsanleger, lassen sich jedoch gerne auch von schnellen Gewinnaussichten animieren es einmal mit etwas mehr Risiko zu versuchen. Machen Sie dann in der Tat schnelle Gewinne so setzen sie weiter auf risikobehaftete Papiere und sind dann enttäuscht, wenn es doch schief geht und sie Verluste realisieren müssen. Auch die Werbung tut ihr Übriges, denken wir einmal an die erste Tranche der Telekom Aktien Emission, damals wurde von der Werbung suggeriert, dass es ähnlich wie ein Sparbuch sei, dass eine Aktie immer auch mit einem Risiko verbunden ist wurde verschwiegen, dass Ende der Geschichte ist bekannt. Wie auch immer, egal, welcher Anleger Typ man ist. Wenn man auf etwas andere wie festverzinslich Papiere setzt sollte man das Geld über und einen langen Atem haben, denn auf lange Sicht wird sich jedes Papier erholen, aber gerade im Bereich der Aktien ist der Zeitpunkt nicht immer fix zu bestimmen.
