Der Verbraucher muss wesentlich höhere Schufa Gebühren berappen
Die Schufa plant den Preis für die Verbraucherauskunft mehr als zu verdoppeln. 18,50 Euro statt 7,80 Euro. Diese Verbraucherauskunft wird des öfteren von Vermietern, Handybetreibern oder Banken verlangt. Sie prüfen damit die Bonität des potentiellen Kunden. Die Alternative zur Verbraucherauskunft ist die Selbstauskunft. Diese ist ausführlicher als die Verbraucherauskunft. Die Selbstauskunft enthält alle detaillierten Daten welche die Schufa sammeln darf, während die Verbraucherauskunft nur eine Bonitätsübersicht bietet. Bisher verlangte die Schufa für beide Auskünfte 7,80Euro.
Zum 1.April 2010 tritt nun ein neues Bundesdatenschutzgesetz in Kraft, dieses verpflichtet unteranderem die Schufa, dem Verbraucher einmal im Jahr über alle gesammelten Daten kostenlos zu informieren. Somit wird kein Bürger mehr eine Selbstauskunft anfordern. Hier befürchtet die Schufa Umsatzeinbrüche, welche durch die höheren Preise der Verbraucherauskunft kompensiert werden sollen. Die kostenlose Auskunft soll man laut Schufa über das Internetprotal oder die Hotline der Schufa anfordern können. Mit Verlaub sei bemerkt, dass ein Anruf bei der Hotline 14 Cent pro Minute kostet. Die Schufa selber kommentierte diese Vorgänge bisher nicht. Auch gibt es Gerüchte, wonach die kostenfreie Selbstauskunft so gestaltet sein soll, dass sie ohne die Verbraucherauskunft wertlos ist. Die Schufa selbst gibt zu Zeit keine Auskünfte über Ihre Vorhaben, da alle Prozesse noch in der Abstimmung seien. So kann man es in allen Informationsquellen lesen.
Es steht der Verdacht nahe, dass hier der Verbraucher über Gebühr belastet werden soll. Schließlich hat die Schufa so etwas wie eine Monopolstellung und es gibt keine Alternative zu einer Auskunft.
Es gibt rund 93 Millionen Girokonten in Deutschland. Soviel wie noch nie!.Und das bei 80 Millionen Einwohnern.
Ein Girokonto ist unerlässlich für den Zahlungsverkehr des täglichen Lebens. Lohn, Gehalt, Strom, Miete und vielerlei Rechnungen lassen sich nur mit Hilfe eines Girokontos befriedigen. Aus diesem Grunde hat der Zentrale Kreditausschuss mit seinen Verbänden schon vor langer Zeit eine Empfehlung für ein Girokonto für Jedermann ausgesprochen. Oftmals gibt es nämlich Probleme, wenn der Bankkunde eine negative Schufaauskunft oder eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Solche potentiellen Kunden werden gerne von den Banken abgelehnt.
Viele Banken haben sich jedoch auch bereit erklärt, solchen Kunden ein Konto auf Guthabenbasis einzurichten, so dass für beide Seiten das Risiko minimiert wird. Sollte es hier ein Problem geben, so kann der Verbraucher sich an die Kundenbeschwerdestelle des Bankenverbandes wenden. Dieser ist auch im Internet unter
www.bankenombudsmann.de zu erreichen. Diese Stelle ist in der Lage schnell undkostenlos zu prüfen, ob die Bank die Richtlinien eingehalten hat und ggf. zusammen mit Kunde und Bank eine Lösung des Problems zu erarbeiten.
Natürlich werden viele Banken zwar ein Girokonto auf Guthabenbasis einrichten, aber die Gewährung eines Dispositionskredites ist davon naturgemäß nicht betroffen. Dieser wird von den Banken gewöhnlich nur bei entsprechender Bonität und entsprechendem Umsatz eingeräumt. Aber man sollte davon sowieso eher Abstand nehmen, wenn man entsprechende Probleme mit der Schufa und ähnlichem hat. Außerdem ist ein Dispo-Kredit zwar bequem, aber trotzdem vergessen viele Bankkunden, dass zum einen das Geld zurückgeführt werden muss und das doch recht hohe Zinsen anfallen. Dies treibt dem Verbraucher dann oftmals weiterhin die Schuldenspirale.
Kreditkarten kann man heute sehr oft einsetzen und sie machen das Leben bequem, manchmal sind sie auch unabdingbar, wie bei vielen Online Shops, bei der Autovermietung oder der Hotelbuchung.
Bei einer „normalen“ Kreditkarte räumt das Kreditkartenunternehmen dem Kunden einen Kredit im Rahmen seiner Bonität ein, das heißt, sie funktioniert im Prinzip wie ein Abrufkredit. Daher überprüfen die ausgebenden Banken die Bonität und somit auch die Schufa - Auskunft des Kunden. Diese ist heute bei vielen Verbrauchern jedoch oft negativ. Ratenverzug, überzogene Konten etc. all das kann die Kreditwürdigkeit in Bezug auf eine Kreditkarte einschränken oder gar unmöglich machen.
Prepaid Kreditkarten bieten an dieser Stelle eine adäquate Lösung. Hier räumt die Bank keinen Kredit ein, sondern der Kunde kann in der Höhe seines eingezahlten Guthabens mit der Karte arbeiten. Sie funktionieren also im Prinzip wie ein Guthabenkonto. Bei einem Diebstahl kann der Dieb nur in Höhe des aufgeladenen Guthabens Schaden anrichten.
Aber dieses universell einsetzbare Plastikgeld hat auch Nachteile: Während die normale Kreditkarte mittlerweile oftmals umsonst bei einem Girokonto zu bekommen ist, fallen bei der Prepaid Kreditkarte oft sehr hohe Gebühren an. Über 100,-Euro im Jahr sind keine Seltenheit. Auch gibt es hier Verfügungsbeschränkungen oder mindest Aufladebeträge. Die Verzinsung ist ebenfalls recht unterschiedlich und liegt zwischen 0% und 2 %.
Aufgrund all dieser unterschiedlichen Konditionen, die von Bank zu Bank variieren, sollte man hier vor dem Abschluss eines Vertrages gut vergleichen.
Ein weiterer Wermutstropfen der Prepaid Kreditkarten ist, dass diese nur „elektronisch“ einsetzbar sind. Eine klassische Abrechnung per Kopierratsche und Unterschrift ist somit nicht möglich.
Die Prepaid Kreditkarte, eine gute Alternative zur normalen Kreditkarte.
Filed Under (Darlehen, Kredite) by fvar on 29-12-2009
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Wenn die Feiertage, die Geschenke oder der Urlaub zu teuer waren, kommt man oftmals nicht um einen Kredit herum. Üblicherweise entscheiden die Banken über die Vergabe und die Zinsen eines Kredites mit Hilfe eines Scorings und mit der Abfrage der Bonität bei der Schufa. Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“, kurz SCHUFA genannt speichert Daten über jede Kreditanfrage, jeden bewilligten Kredit jedes Girokonto. Aber auch über gekündigte Kredite, Zahlungsverzüge, eidesstattliche Versicherungen. Sind dort negative Punkte vermerkt, wird es schwer, einen Kredit zu erhalten.
In diese Marktlücke stossen immer mehr dubiose Kreditvermittler und kleinere Banken.
Sie nutzen die Not manches Verbrauchers aus und locken mit entsprechenden Angeboten. Dahinter verbergen sich aber oftmals undurchsichtige Verträge und Fallen mit der einzigen Absicht, den Kunden hinters Licht zu führen und ihm noch das allerletzte Geld aus der Tasche zu ziehen.
Denn die Banken setzen sich nicht ohne Grund eines hohen Risikos aus. Es gilt immer noch der alte Kaufmannsgrundsatz: „Man wirft gutes Geld nicht schlechtem hinterher.“ Das heisst: Zu aller erst sind hier die hohen Zinsen zu nennen, ein Kredit mit negativer, bzw. ohne Schufa Auskunft wird oft doppelt so hoch verzinst wie ein normaler Kredit. Weiter gehen die Banken her und verlange entweder Vorleistungen, das heisst, dass man vorab die überhöhten Bearbeitungsgebühren zahlen muss, oder sie verlangen zur Absicherung den Abschluss eines undurchsichtigen Sparvertrags oder einer undurchsichtigen Versicherung. Wie dem auch sei, keine Bank hat etwas zu verschenken oder wird unnötig hohe Risiken eingehen.
Viel mehr sollte sich der Kreditsuchende hinterfragen, warum er keinen „normalen“ Kredit von einer Bank erhält und gegebenenfalls eine Schuldnerberatung aufsuchen um seine Probleme zu lösen.
Egal, wie lange es her ist, dass man sich einen finanziellen Fehltritt erlaubt hat - die SCHUFA speichert alles. Sie kennt jedes Girokonto, jede Kreditkarte und jedes Kundenkonto in Kaufhäusern. Selbst die Qualität der Wohngegend ist der Schufa bekannt.
Aus diesen und weiteren Informationen bastelt die Schufa einen sogenannten Score zusammen. Mithilfe dieses Scores können Banken dann entscheiden, ob und unter welchen Konditionen sie einem Kunden einen Kredit anbietet - kurz: man versucht so die Bonität eines Kunden einzuschätzen. Offenbar ist nicht alleine der monatliche Gehaltseingang dafür relevant.
Daraus entstehen natürlich einige Fragen: Wie kann man seine Daten einsehen? Was passiert, wenn man durch fehlerhafte Daten geschädigt wird? Und wie kann man Daten löschen lassen? Diese und viele weitere Fragen will die Sendung WISO am 24. April um 19:25 im ZDF klären. Aber keine Panik, wenn man keine Zeit hat: Nach der Sendung wird sich hier auch eine Zusammenfassung finden lassen.
Die LBB bietet jetzt eine Kreditkarte ohne vorherige Schufa-Prüfung an. Dabei handelt es sich um eine Prepaid-Karte, die folglich vor Benutzung mit Geld aufgeladen werden muss. Das liegt auch daran, dass kein Kreditlimit existiert.
Daher sind die Voraussetzungen eine solche Kreditkarte zu erhalten auch wesentlich kleiner - sogar Jugendliche dürfen eine solche Kreditkarte beantragen.
Grundsätzlich erhalten bei der LBB alle Antragssteller eine Kreditkarte - lediglich wenn man bei der LBB bereits negativ aufgefallen ist erhält man keine Karte.
Filed Under (Kredite) by Dennis on 11-02-2007
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Wenn man erst einmal von der Schufa als nicht kreditwürdig eingestuft wird, verweigern einem viele Banken Kredite. Dann bleiben nur noch bestimmte Kreditvermittler, bei denen man Geld leihen kann. Doch man muss hier vorsichtig sein - viele unseriöse Vermittler nutzen hier die Notlage des Kunden aus. Insbesondere von Vermittlern, die bereits für das Angebot Geld verlangen, sollte man die Finger lassen.
"BON-KREDIT" von KMU Innovation bietet Kredite ohne SCHUFA an und sieht sich dabei als seriöses Unternehmen. Man füllt online ein Antragsformular aus und erhält daraufhin ein Kreditangebot. Dieses Angebot kann man dann in Ruhe prüfen und entscheiden, ob man es annimmt oder nicht. Kosten für dieses Angebot entstehen auf jeden Fall nicht.
Einzelpersonen können bei diesem Kredit bis zu 75.000 Euro, Familien bis zu 100.000 Euro beantragen.
Quelle:
Firmenpresse.de