Eine Risikoversicherung

Filed Under (Allgemein, sonstige Themen, Versicherungen) by fvar on 19-02-2010

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  Eine Risikoverssicherung ist beispielsweise die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese sichert in Form einer monatlichen Rente das Einkommen für den Fall der Berufsunfähigkeit des Versicherungsnehmers ab. Zum Beispiel durch Unfall oder Krankheit. Damit der Versicherungsnehmer seinen Lebensstandrad bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit halten kann, sollte die abgesicherte Rente mindestens dem Nettogehalt des Versicherungsnehmers entsprechen. Diese Regelung ist zwar prinzipiell für jeden Arbeitnehmern anwendbar, kann aber nicht für Auszubildende gelten, da bei diesen das Einkommen zwar noch gering ist, aber in Zukunft steigen wird. Dies sollte man bei einem Abschluß in jungen Jahren beachten, hier empfiehlt es sich ggf. über den Einbau einer Dynamik nachzudenken. Alternativ dazu können junge Menschen als Versicherungsgrundlage für ihre Berufsunfähigkeitsrente beispielsweise das durchschnittliche Nettogehalt eines Facharbeiters ansetzen, Informationen darüber sind zum Beispiel im Netz, bei der Industrie- und Handelskammer, bei der Handwerkskammer sowie bei der Agentur für Arbeit erhältlich. Da Auszubildende aufgrund ihrer kurzen Berufstätigkeit die Wartezeit der gesetzlichen Rentenversicherung in der Regel nicht erfüllt haben, haben sie keinen Anspruch auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie würden im Fall des Verlustes der Arbeitskraft ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung keine Leistungen erhalten und könnten ihr Leben lang vom Staat ausschließlich Leistungen auf Höhe des Regelsatzes beantragen. Deshalb sollte sich jeder Auszubildende freiwillig privat gegen das Risiko Berufsunfähigkeit versichern. Aufgrund des geringen Alters und des in der Regel sehr guten Gesundheitszustandes können sich Auszubildende meistens sehr günstig versichern, Angebote von Gesellschaften gibt es viele, Informations- und Vergleichsmöglichkeiten sind im Internet zu finden. Neben den Preis sollte bei der Wahl der Versicherung auch auf die Kundenbewertungen bezüglich Zahlungsmoral der Gesellschaften geachtet werden.

Welcher Geldanlage Typ bin ich?

Filed Under (Börsen-News, Sparen und Vorsorge) by fvar on 12-02-2010

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Kaum ein privat Anleger denkt über sein Anlageverhalten nach. Dabei ist es eigentlich sehr wichtig, sich darüber im Klaren zu sein. Denn wenn man seine Hintergründe kennt kann man die Papiere gegebenenfalls besser auswählen. Welche Typen gibt es also? Die meisten Anleger sind die Normalanleger, diese Teilen sich in drei Gruppen. Den risikoscheuen Sicherheitsanleger, Mischtyp und den risikofreudigen Risikoanleger. Der Sicherheitsanleger sucht Anlagen, die auf lange Sicht Gewinne erwirtschaften und mit einem geringen Risiko behaftet sind. Ihm ist bewusst, dass er sich die Sicherheit mit einer niedrigen Rendite erkauft. Typische Anlageformen des Sicherheitsanlegers sind Bausparverträge, Lebensversicherungen, Wertpapiere. Der Mischtyp hingegen versucht Risiko und Rendite gegeneinander abzuwägen. Er wird hochspekulative Anlagen meiden und immer eine gewisse Sicherheit beachten. Typische Anlagen sind für den Mischtyp vor allem die fondsgebundenen Anlagen. Der Risikoanleger hingegen versucht schnell Gewinne mitzunehmen, da bei setzt er auf Papiere die eine hohe Rendite versprechen wie Aktien oder Hedgefonds oder Fremdwährungen. Viele Privatanleger sind eigentlich von ihrer Natur her Sicherheitsanleger, lassen sich jedoch gerne auch von schnellen Gewinnaussichten animieren es einmal mit etwas mehr Risiko zu versuchen. Machen Sie dann in der Tat schnelle Gewinne so setzen sie weiter auf risikobehaftete Papiere und sind dann enttäuscht, wenn es doch schief geht und sie Verluste realisieren müssen. Auch die Werbung tut ihr Übriges, denken wir einmal an die erste Tranche der Telekom Aktien Emission, damals wurde von der Werbung suggeriert, dass es ähnlich wie ein Sparbuch sei, dass eine Aktie immer auch mit einem Risiko verbunden ist wurde verschwiegen, dass Ende der Geschichte ist bekannt. Wie auch immer, egal, welcher Anleger Typ man ist. Wenn man auf etwas andere wie festverzinslich Papiere setzt sollte man das Geld über und einen langen Atem haben, denn auf lange Sicht wird sich jedes Papier erholen, aber gerade im Bereich der Aktien ist der Zeitpunkt nicht immer fix zu bestimmen.