Kurz vertippt beim online Banking und Ihr schwer verdientes Geld landet nicht mehr beim gewünschten Empfänger sondern auf einem fremden Konto oder in der „Datenunendlichkeit“ der Banken. Was kann man jetzt tun, welche Möglichkeiten gibt es, das Geld zu retten?
Bei den modernen Buchungstechniken kann der Bankkunde schnell einen Fehler machen. Man kann davon ausgehen, dass dieses Geld auch auf irgendeinem Konto ankommt nur nicht auf dem beabsichtigten Konto, denn die Banken sind nicht mehr verpflichtet, Kontonummer und Empfänger miteinander abzugleichen. Dies stellt einen deutlich verringerten Schutz des Kunden vor Fehlüberweisungen dar. Umso mehr kann man nur zur eigenen Sorgfalt aufrufen. Eine Konsequenz aus dieser Regelung ist übrigens auch die Ansicht der Banken, fehlgeleitete Beträge nicht mehr erstatten zu müssen.
Hat man den Fehler bemerkt, so muss man schnell aktiv werden, wenn man sein Geld zurück haben will. Es ist in dieser Situation unerlässlich, sofort die Hausbank zu informieren. Unter Umständen kann sie die Überweisung noch vor Gutschrift des Betrags auf dem falschen Empfängerkonto stoppen. Wenn dem Kunden der Fehler erst später auffällt wird es ungleich komplizierter, denn die Banken dürfen Name und Anschrift des Empfängers aufgrund des Datenschutzes nicht mehr herausgeben. Man hat nur die Möglichkeit, die Empfängerbank anzuschreiben, das Missgeschick beschreiben und bitten, den Brief an den „falschen“ Empfänger weiter zuleiten. In diesem Brief sollte man den „falschen„ Empfänger auch bitten, das Geld zurückzuüberweisen. Tut e dies nicht, so bleibt einem noch der Weg zum Anwalt. Schließlich hat der Unbekannte das Geld zu Unrecht erhalten und gilt juristisch gesehen als „ungerechtfertigt bereichert“. Der Begünstigte muss das Geld wieder herausrücken, entschied denn auch das Oberlandesgericht Celle (Az. 3 U 11/05).
Filed Under (Allgemein) by Dennis on 26-08-2009
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Wüstenrot hat mittlerweile mehrere neue Angebote in petto. Dazu gehört zum Beispiel ein kostenloses Girokonto mit gar nicht mal so schlechten Bedingungen: man kann im Inland sämtliche Automaten der CashPool Gruppe mit ca. 2500 Automaten nutzen. Im Ausland kostet das Abheben an Automaten mit dem Master Card Logo lediglich 0,99 Euro - wenig im Vergleich zu den Gebühren so mancher anderen Bank. Ein Mindestgeldeingang wird nicht verlangt.
Das Konto selbst wird mit 0,66% p.a. verzinst. Wenig im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto, für ein Girokonto aber schon recht ordentlich. Onlinebanking ist zudem noch sehr sicher - standardmäßig wird das Secure-TAN Verfahren eingesetzt, es wird jedoch noch ein weiteres Verfahren eingesetzt, welches darauf aufsetzt. Secure-TAN +1 nennt sich das und dort werden die TANs über ein eigenes Gerät generiert, welche dann auch nur für einen bestimmten Auftrag nutzbar sind. Lediglich 10 Euro soll das Gerät einmalig kosten.
Wüstenrot bietet auch ein Tagesgeldkonto mit aktuell 2,02% p.a. an. Das ist bei den zur Zeit generell sehr niedrigen Zinssätzen noch relativ viel. Das Tagesgeldkonto ist ebenfalls kostenlos, eine Mindestanlage wird nicht verlangt und es gibt kein Limit nach oben. Überweisungen lassen sich auch hier bequem online erledigen. Zahlt man innerhalb des ersten Monats 3000 Euro ein, erhält man weitere 25 Euro als Bonus dazu.
Die Angebote von Termingeld flex gelten mittlerweile auch - wir
berichteten dazu bereits.
Insgesamt kein schlechtes Angebot dieser Firma - mit guten Zinsen, transparenten Konditionen und letztendlich ist auch alles aus einem Guss.
So zumindest im europäischen Vergleich - nur etwa ein Drittel der 16-74jährigen betreibt Onlinebanking. Im europäischen Vergleich ist das allerdings nur besseres Mittelfeld. Der Durchschnitt liegt bei etwa 21 %, Spitzenreiter sind die Niederlande mit etwa der Hälfte in dieser Altersgruppe.
Dabei ist die Nutzung allgemein in den nördlichen und westlichen Ländern Europas höher - verwunderlich ist das nicht. Auch sind es eher Männer die Onlinebanking nutzen - in Deutschland waren es im vergangenen Jahr 36% der Männer und 27% der Frauen.
Quelle:
Mittelstandsblog
Filed Under (Börsen-News) by Dennis on 02-03-2007
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Viele Kunden haben sich regelrecht schwarz geärgert - war am 28. Februar doch ein richtig interessanter Börsentag und - die Onlinebankingsysteme ihrer Banken waren völlig überlastet. Viele Kunden konnten nicht wie üblich Trades per Internet abwickeln, sondern mussten auf Telefon oder Fax zurückgreifen.
An diesem Tag gab es teilweise bis zu vier, fünfmal so viele Trades wie üblich. Sind die Banken zwar durchaus auf das doppelte Volumen eingestellt, so trafen die vielen plötzlichen Zugriffe auf das System völlig unvorbereitet. Die Auswirkungen dabei waren verschieden - bei manchen Kunden ging es ohne Probleme, bei anderen dauerte es "lediglich" länger als sonst, bei wieder anderen ging es gar nicht.
Besonders betroffen waren dabei die größeren Banken wie Comdirect oder ING-DiBa - kleinere Anbieter wie Fimatex oder Sino hatten zwar auch wesentlich mehr Aufträge zu bewältigen als sonst, die Systeme hatten da allerdings keine Probleme.
Die Kunden sind natürlich teilweise enttäuscht und wütend - ist vorgestern nicht viel tragisches passiert, so könnten solche Verzögerungen bei einem richtigen Crash einen Kunden viel Geld kosten. Die Kunden fordern entsprechend einen Ausbau dieser Systeme - die Banken arbeiten angeblich bereits daran.
Quelle:
Börse Online
Websense hat einen großangelegten Pharmingangriff von russischen Servern auf 50 Banken aufgedeckt. Der Angriff konnte glücklicherweise früh aufgedeckt werden, weil der Trojaner erst in anderen Ländern (USA und Australien) einschlug.
Im Gegensatz zum "Phishing", bei dem durch gefälschte E-Mails der Anwender auf eine gefälschte Seite seiner Bank geleitet werden soll um dort aus Gründen wie einer "technischen Aktualisierung" seine Logindaten anzugeben, wird beim "Pharming" durch einen Virus die Routingtabelle selbst verändert. Wählt man nun die Seite seiner Bank an, wird man trotz korrekter Eingabe der Adresse auf eine gefälschte Seite verwiesen - diese sieht jedoch täuschend echt aus. Gibt man hier jedoch seine Benutzerdaten an, gibt man diese natürlich direkt an diese Betrüger weiter.
Der Angriff war von langer Hand vorbereitet - laut Websense war er gegen 50 deutsche, englische und estnische Banken gerichtet und 20 Serversysteme waren daran beteiligt. Der Trojaner war ebenfalls "gut" durchdacht - bei dem Besuch einer bestimmten Website installiert er sich auf dem Rechner um danach schadhaften Code selbständig herunterzuladen. Er tarnt sich hierbei als ein seriöses Programm und rät dem Anwender die Firewall auszuschalten.
Da der Trojaner zuerst Rechner in Australien und den USA infizierte konnte der Angriff glücklicherweise frühzeitig erkannt werden - war er doch schlicht und ergreifend am falschen Ort. Websense beobachtet etwa 24 Millionen Websites, konnte also auch früh Alarm schlagen.
Heimtückisch am Pharming ist vor allem, dass der Anwender selbst nicht auf eine gefälschte E-Mail o.ä. reinfallen kann - schließlich wählt er ja die Adresse "seiner" Bank an. Den Trojaner selbst bekommt man meist in einem anderen Zusammenhang, bei dem Besuch irgendeiner Website. Wir können dem Anwender hier nur raten, keine Software zu installieren oder installieren zu lassen, die ihm nicht bekannt ist oder nicht aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Im Zweifelsfall sollte man sich lieber erst durch externe Quellen im Internet informieren. Grundsätzlich gilt auch, dass man niemals die Firewall ausschalten soll, wenn man unbekannte Software installiert.
Quelle:
Searchsecurity