Die Volks- und Raiffeisenbanken wachsen.

Filed Under (Allgemein, Börsen-News, Girokonten) by fvar on 10-03-2010

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Der Dachverband der Volksbanken teilte mit, dass sich der operative Gewinn um rund ein Drittel erhöht habe. Der Zinsüberschuss wuchs etwas und glich somit die leicht sinkende Provisionsspanne aus. Entgegen dem Trend legte die Gruppe im Kreditgeschäft zu und baute sogar ihren  Marktanteil, insbesondre bei den Geschäftskunden um 14% aus. Natürlich profitierte die Bank auch vom gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Anleger, die durch die Krise misstrauig den Konzernen gegenüber, den Genossenschaften in höheres Vertrauen entgegenbrachten. Die Volksbanken erhöhten aber auch ihre Risikovorsorge auf 2,4 Milliarden Euro, da gemeinhin mit steigenden Kreditausfällen gerechnet wird. Der BVR Präsident Fröhlich kommentierte es so: "Damit sind wir auf die konjunkturellen Herausforderungen des Jahres 2010 und den weiter wachsenden Konditionenwettbewerb im Kundengeschäft gut vorbereitet". Auch die internen Kostensenkungen trugen zum Wachstum bei: wurden 2007 noch 75% der Einnahmen von den Kosten aufgesogen, so waren es im abgelaufenen Jahr nur noch 70%. Der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) äußerte sich zugleich kritisch gegenüber der Sonderabgabe aller Banken, um zukünftige Krisen abzufedern. Besonders in der Kritik steht die Tatsache, dass diese Abgabe in der Hauptsache von den Banken getragen würden, die konservativ und sicher gewirtschaftet und sich selber geholfen haben, denn die Häuser , die Risiken eingegangen sind würden die Lasten der Abgabe lange Zeit nicht leisten können. Weiter würde eine solche Abgabe alle deutschen Institute zu einer „Risikogemeinschaft“ zusammenfassen. So würden dann Banken die sich großflächig mit der Versorgung kleiner privater Kunden beschäftigen für die Fehler der großen Investmentbanken gerade stehen müssen.