Blüten aus dem Blumenstrauß

Filed Under (Allgemein, sonstige Themen) by fvar on 21-07-2010

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Blüten, also Falschgeld sind wieder auf dem Vormarsch. Das Highlight der letzten Tage: In Leipzig wollte eine ältere Dame einen zerfledderten 50er eintauschen, dieser war auf Toilettenpapier reproduziert. Die Dame gab zu Protokoll, der schein habe in einem Blumenstraus eines unbekannten Absenders gesteckt. Natürlich wurde auch diese besondere Blüte eingezogen. Aber diese (wahre) Anekdote zeigt, 50 Euro Schein sind besonders beliebt bei Zinkern. Sie sind so viel wert, dass sich der Aufwand lohnt und so wenig Wert, dass Verdacht erregt wird. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden rund 34000 Blüten sichergestellt. Zwei Drittel davon waren „falsche Fuffziger“. Seit 2008 steigt die Anzahl der Blüten kontinuierlich an in Deutschland. Ein Grund mehr, dass sich jeder einmal damit beschäftigt, wie man Banknoten prüfen kann. Grundsätzlich gilt die Regel: „Fühlen, sehen, kippen“. So sind zum Beispiel die Schriftzüge (BCE, ECB, EZB, EKT, EKP) am oberen Rand und auch die Ziffern und Motive des Scheins deutlich fühlbar. Unter den Begriff sehen fallen der sicherheitsfaden, das Motiv und bei größeren Scheine das Hologramm. Das besondere Highlight und Sicherheitsmerkmal ist jedoch das Kippen: bei kleinen Scheine ist es der Folienstreifen mit dem Eurosymbol und auch wieder das Hologramm der größeren Scheine, dass beim Kippen das Motiv offenbart. Will man ganz sicher gehen, so benutzt man ein UV Gerät, bei echten Scheinen leuchten nur einzelne Elemente, während bei Fälschungen der ganze Schein leuchtet, wenn man ihn mit UV Licht beleuchtet. Stößt man einmal auf Falschgeld, so sollte man es unbedingt bei der Bank oder Polizei abgeben, den „ Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht oder….“ Diesen Text kennt wohl jeder. Er sagt einfach aus, dass es verboten ist Falschgeld zu benutzen!

Achtung Blüten

Filed Under (Allgemein, sonstige Themen) by fvar on 04-05-2010

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Eigentlich ist Falschgeld die Essenz eines jeden Mafiafilmes. Zumindest war es früher so. Es stehen zwar hohe Strafen auf das Geldfälschen, aber es wird immer beliebter. Die Fälscher haben sich vor allem auf die 20 Euro Scheine spezialisiert. Sie bringen immer mehr Blüten in Umlauf und ahnungslose Benutzer in große Bedrängnis. Und jemand der Falschgeld nicht erkennt und daher annimmt ist so direkt in doppelter Hinsicht geschädigt. Man erhält keine Entschädigung, muss das Geld abliefern und darf es nicht weiter benutzen, denn: „Wer nachgemachte oder verfälschten Banknoten in Umlauf bringt….“, dieser Spruch, aufgedruckt auf jedem DM – Schein ist sicher noch vielen in Erinnerung, macht sich strafbar. So wurden in 2009 im Euroraum rund eine Million Blüten sichergestellt. Die ergibt rechnerisch einen Schaden vom mehreren hundert Millionen Euro. Also ein guter Grund, ab und zu sein Portemonaie, bzw. dessen Inhalt zu prüfen. In Deutschland liegen wir zwar noch unter dem internationalen Schnitt, jedoch verzeichnet man auch hier einen Anstieg des Umsatzes. Damit man sich schützen kann bieten die Euroscheine einige nahezu fälschungssichere Merkmale, die selbst von den Profis unter den Fälschern nicht oder nur schwer nachgebildet werden können. Da ist zu nächst einmal der erhabene Druck. Wenn man die Scheine abtastet kann man die Beschriftung deutlich fühlen. Auch das gute alte Wasserzeichen, bekannt aus DM – Zeiten befindet sich auf der unbedruckten Fläche des Euroscheines. Am schwierigsten nachzubilden jedoch sind die Hologramme. Kipp man den Schein, so erkennt man mehrere Hologramme mit den Motiven der Note. Abschließend kann noch der „optisch variable Farbeffekt“ erwähnt werden. Bim Kippen der größeren Scheine, scheinen sich die Farben zu verändern. Fehlen ein oder mehrere Merkmale sollte man den Schein zur Sicherheit bei einer Bank vorlegen.