Adhoc Info: Der gefährliche Tesa Trick

Filed Under (American Express, Barclaycard, Kreditkarten, Mastercard, sonstige Themen, VISA Karten) by fvar on 08-01-2010

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Man liest zur Zeit immer wieder davon, dass sich nicht funktionierende Bankkarten leicht selbst reparieren lassen. In vielen Foren, auf der Straße und eigentlich überall, hört man, dass sich die Abfrage des Sicherheitschips mittels abkleben mit Tesafilm überlisten lassen. Viele Verbraucherschützer und auch der Zentrale Kreditausschuss, die Dachorganisation der Banken, warnen eindringlich davor. Tatsache ist zwar, dass der Automat durch das Abkleben des Chips nur den Magnetstreifen ausliest und sie so behandelt, als wäre kein Chip vorhanden. Aber diese Option kann fatale Folgen haben. Wird doch dadurch die Sicherheitsfunktion der Karte abgeschaltet! Dies ist juristisch eine Manipulation der Karte. Dies ist laut Vertrag den Kunden aber Verboten. Der Hintergrund ist, dass bei einem späteren Missbrauch die Bank nicht mehr haften muss, denn die Karte gilt ja schon als manipuliert, das Sicherheitssystem der Karte wurde schon einmal ausgehebelt. Gedacht ist in Zukunft das Zusammensiel zwischen Chip und Magnetstreifen, denn der Chip lässt sich wesentlich schwerer kopieren als ein Magnetstreifen. Und das Abkleben stellt nun mal eine Verletzung des Sicherheitssystems dar. Ein weiteres Problem ist, dass sich der Klebestreifen im Automaten durch den Kartenleser lösen kann und dann im Automaten hängen bleibt. Damit wird der Geldautomat unbrauchbar und muss repariert werden. Der „Schuldige“ kann für die Bank schnell ermittelt werden, schließlich sind alle Geldautomaten Kameraüberwacht und wurde dazu zumindest der Magnetstreifen eingelesen, wird der „Übeltäter“ schnell eine recht hohe Reparaturechnung erhalten. Wie die Banken sich dann weiter zur Verletzung des Kartenvertrages stellen ist noch unsicher. Alles in Allem kann die Manipulation des Chips zu einer recht kostspieligen Angelegenheit werden. Die Alternative kann nur sein, sich sein Geld am Schalter zu holen und dafür zu sorgen, dass man bei Einkäufen immer genug Bargeld in der Tasche hat.

EC Karten Probleme zum Jahresanfang

Filed Under (Girokonten, Kreditkarten, sonstige Themen) by fvar on 06-01-2010

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In den ersten Tagen dieses Jahres erschreckten sich viele Bankkunden am Geldautomaten. Eine Auszahlung sei nicht möglich hieß es dann. Was ist geschehen? Viele EC Karten sind mit einem Sicherheitschip ausgestattet, der dann anstelle des üblichen Magnetstreifens ausgelesen wird. Eine bestimmte Serie von Karten besitzt aber im Zusammenwirken mit dem Geldautomaten einen Softwarefehler. Dieser bewirkt, dass der Zehnersprung in der Jahreszahl, also von 2009 auf 2010 nicht richtig vollzogen und ausgewertet werden kann. Sozusagen ein verspätetes Milleniumproblem. Probleme dieser Art hatte man ja zum Jahrtausendwechsel erwartet. Vom aktuellen Problem sind im Schwerpunkt Kunden der Postbank und der Commerzbank betroffen. Laut Aussage des Dachverbandes der Banken, dem Zentralen Kreditausschuss, werden aber zur Sicherheit alle Geldautomaten überprüft und mit aktualisierter Software versorgt. Diese soll in der Lage sein, den Fehler zu korrigieren. Die betroffenen Kunden können sich das Geld im Fehlerfall nur am Schalter abholen. Sollten im Einzelfall besondere Aktionen des Kunden notwendig sein, so wird die betreffende Bank ihre Kunden schnellstmöglich  informieren. Aber nicht nur die Geldautomaten waren betroffen, auch sollten viele EC – Cash – Teminals in den Geschäften ihren Dienst bei den betroffenen Karten verweigert haben. Dies war besonders ärgerlich, schließlich zahlen heute viele Verbraucher mit Karte und führen gar nicht mehr soviel Bargeld mit sich. Eine nichtfunktionierende Karte ist dann besonders peinlich und ärgerlich. Auch erfordert es ein wenig Zeit im Fall, dass der Kunde im Supermarkt nicht genug Bargeld dabei hat, müssen doch die Einkäufe stroniert werden. Laut Aussage des Verbandes sollen die Probleme an den Geldautomaten weitestgehend behoben sein. Die Entstörung der EC – Cash – Terminals soll noch wenige Tage dauern, da hier die Updates nicht zentral eingespielt werden können. Sicherheitsrisiken sollen zu keiner Zeit bestanden haben.