Die Folgen des Dispo

Filed Under (Girokonten) by fvar on 15-04-2010

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Manchmal verliert man seinen Kontostand ein wenig aus den Augen. Ist das der Fall, rutscht der Kontostand schnell mal in den unangenehmen Bereich des Überziehungskredites. Die Folge ist: die Bank verlangt Zinsen von bis zu 19%, in Worten „neunzehn“ Prozent! Leider ist es aufgrund des hohen Zinses natürlich nicht immer so leicht mindestens in den normalen Bereich, sprich Disporahmen mit immer noch bis zu 13,5%  Zinsen, zurückzugelangen. Die meisten Banken verlangen um die 19,5% Überziehungsprovision. Diese wird immer dann berechnet, wenn der Kunde den von der Bank genehmigten Rahmen seines Dispositionskredites auch noch überzieht. Im Rahmen des Dispositionskredites liegt der Zinssatz immer hin deutlich niedriger. Um von diesen hohen Zinsen herunter zu kommen, muss der Bankkunde sehr schnell aktiv werden und die Schieflage seines Kontos schnell wieder ausgleichen. Ein normaler Kredit bei einer Bank liegt so um die 7%, auf diesem Wege kann man schnell mehrere einhundert Euro pro Quartal sparen. Im Normalfall greift man hier zu einem Ratenkredit, dieser ist schnell und einfach beantragt und mit einen überschaubaren Zinsrahmen, also kennt man von Anfang an den Gesamtpreis. Aber: wer öfter einmal in Geldproblemen steckt und in die Verlegenheit kommt, schnell einen Betrag „über den Durst“ zu benötigen, fährt mit einem Rahmenkredit meist deutlich besser. Die Bank räumt hierbei gewöhnlich einen Kreditrahmen ein und der Kunde nimmt nur den Betrag, den er wirklich benötigt, und nur für diesen Betrag  zahlt er auch die Zinsen. Natürlich sollte man immer den günstigsten Anbieter wählen. Zahlreiche Portale im Internet geben hier Auskunft.

Girokonto überziehen oder Kredit aufnehmen?

Filed Under (Allgemein, Darlehen, Gehaltskonten, Girokonten, Kredite) by fvar on 24-12-2009

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  Gerade jetzt stehen viele vor einen leeren Girokonto. Das Weihnachtsfest mit seinen Geschenken oder der Urlaub. Alles war wieder viel zu teuer. Dann steht die Entscheidung an, das Konto zu überziehen oder einen Kredit aufnehmen. Schließlich haben viele Menschen nichts zurückgelegt oder können es auch gar nicht, weil das Einkommen gerade so reicht und das Weihnachtsgeld viel zu niedrig ist. Wie kommt man am schnellsten aus dem Problem heraus. Das hängt von der konkreten Situation ab. Hier gibt es verschiedene Strategien. Die erste Frage ist wie viel Geld benötigt man und in welchem Zeitraum lässt es sich zurückzahlen? Beträgt das Manko nur wenige hundert Euro, so dass der Verbraucher ihn in wenigen Monaten wieder zurückzahlen kann, so kann sich sogar ein recht teurer Dispo-Kredit günstiger als ein richtiger Kredit sein. Der Zinssatz eines Dispokredites liegt zwar in der Regel zwischen 12% und 16% Aber die Dispozinsen werden pro Tag gerechnet, daher verringert jeder positive Eingang selbst wenn er nur einen Tag auf dem Konto verbleibt, die Zinslast. Ein weiterer Vorteil ist, dass man beim Dispokredit keine Formalitäten hat und nicht selbst aktiv werden muss, er wird von den Banken meist automatisch eingeräumt. Aber der Dispokredit birgt auch Gefahren: Er verlangt vom Verbraucher Disziplin. Er darf nicht Gewohnheit werden, sondern der Verbraucher sollte sich um eine schnellst mögliche Rückführung bemühen. Sollte man diese Disziplin nicht haben, oder aber der Geldbedarf höher sein, so bietet sich ein Abruf- oder Rahmenkredit an. Es ist ein Kredit, bei dem mit der Bank ein Maximalbetrag vereinbart wird. Man ruft jedoch nur die benötigte Summe ab. Nur für diese Summe fallen auch Zinsen an. Für die Rückführung vereinbart man mit der Bank eine Mindestsumme, darüber hinaus kann man flexibel selber entscheiden ob man in der Lage ist mehr zurückzuzahlen. Das allerwichtigste aber ist, bevor man eine Ausgabe tätigt, sollte man sich zunächst Gedanken über seine finanzielle Leistungsfähigkeit machen und auch zukünftige laufende Kosten im Blick haben.