Die Banken führen die Konten fast jedes sechsten Deutschen debitorisch, also im Minus, und sie verdienen sehr gut daran. Die Stiftung Warentest nahm dies zum Anlass einmal die Zinsen des Dispo-Kredites zu überprüfen und kam zu dem erschreckenden Ergebnis, dass es zum einen hier eine sehr große Zinsspanne gibt und zum anderen dass manche Banken, wenn auch im gesetzlichen Rahmen kräftig hinlangen. Im Durchschnitt lag der Zinssatz bei 12.5 % wobei es Institute gab die 14% und mehr berechneten. Andere hingegen gaben sich mit rund 6% zufrieden. Nutzt der Kunde neben dem Dispo auch noch seinen „Duldungsrahmen“ aus so können es auch schon einmal knapp 20% werden. Und das alles zu einer Zeit in der das Geld für die Banken so billig wie nie ist.
Was kann der Kunden nun tun um nicht dauerhaft so viel zu bezahlen? Ist das Konto dauerhaft überzogen und verlangt die Bank exorbitant hohe Zinsen, so bietet sich eine Umschuldung an. das heißt, man ersetzt das Dispo durch einen Kredit. Aus nachvollziehbaren Gründen wird die Hausbank hier wenig Interesse haben, also sollt sich der Kunde einmal im Internet in den diversen Portalen umschauen. Zinsgünstige Kredite, Bonität vorausgesetzt lassen sich zur Zeit überall finden.
Auch der Wechsel der Bank sollte einmal geprüft werden, manche Banken übernehmen bei einem Wechsel auch das Dispo mit.
Kommt beides nicht in Frage, so bleibt nur eine gute Haushaltsplanung und der Versuch, das Dispo so schnell wie möglich zurückzuführen. Auch hier kann man seine Hausbank um Hilfe bitten, in dem man eine Vereinbarung trifft, dass zum einen die Dispogrenze hart bleibt, es also keinen Duldungsrahmen mehr gibt und zum anderen der Dispo monatlich um einen Betrag gesenkt wird. Spätestens nach einem Jahr wird man deutliche Erfolge in der regelmäßigen Zinsberechnung feststellen.
Filed Under (Girokonten) by fvar on 15-04-2010
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Manchmal verliert man seinen Kontostand ein wenig aus den Augen. Ist das der Fall, rutscht der Kontostand schnell mal in den unangenehmen Bereich des Überziehungskredites. Die Folge ist: die Bank verlangt Zinsen von bis zu 19%, in Worten „neunzehn“ Prozent! Leider ist es aufgrund des hohen Zinses natürlich nicht immer so leicht mindestens in den normalen Bereich, sprich Disporahmen mit immer noch bis zu 13,5% Zinsen, zurückzugelangen.
Die meisten Banken verlangen um die 19,5% Überziehungsprovision. Diese wird immer dann berechnet, wenn der Kunde den von der Bank genehmigten Rahmen seines Dispositionskredites auch noch überzieht. Im Rahmen des Dispositionskredites liegt der Zinssatz immer hin deutlich niedriger. Um von diesen hohen Zinsen herunter zu kommen, muss der Bankkunde sehr schnell aktiv werden und die Schieflage seines Kontos schnell wieder ausgleichen. Ein normaler Kredit bei einer Bank liegt so um die 7%, auf diesem Wege kann man schnell mehrere einhundert Euro pro Quartal sparen.
Im Normalfall greift man hier zu einem Ratenkredit, dieser ist schnell und einfach beantragt und mit einen überschaubaren Zinsrahmen, also kennt man von Anfang an den Gesamtpreis. Aber: wer öfter einmal in Geldproblemen steckt und in die Verlegenheit kommt, schnell einen Betrag „über den Durst“ zu benötigen, fährt mit einem Rahmenkredit meist deutlich besser. Die Bank räumt hierbei gewöhnlich einen Kreditrahmen ein und der Kunde nimmt nur den Betrag, den er wirklich benötigt, und nur für diesen Betrag zahlt er auch die Zinsen. Natürlich sollte man immer den günstigsten Anbieter wählen. Zahlreiche Portale im Internet geben hier Auskunft.
Hat man sich entschieden, aus Kostengründen oder aufgrund unser Artikel, das Girokonto zu wechseln, so gibt es einige Details zu beachten. Schließlich möchte man Fehlbuchungen oder auch Doppelbuchungen vermeiden.
Man sollte mindestens 2 Monate lang das Alte und das neue Girokonto parallel führen. Denn es kann schon mal einige Wochen dauern, bis das neue Konto alle Funktionen wie Kredit oder EC Karte bereitstellt. Weiter benötigen auch die Firmen, denen sie eine Lastschrift erteilt haben einige Zeit, um die Buchungsverfahren umzustellen. Das alte Konto sollte der Bankkunde erst auflösen, wenn alle Buchungen und Funktionen auf dem neuen Konto funktionieren. Andernfalls können hohe Kosten für Rücklastschriften oder Mahnungen anfallen, oder noch schlimmer, Eingänge können verloren gehen.
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Ein kostenloses Girokonto mit EC- und Kreditkarte finden Sie hier
Informieren sie alle „Geldgeber“. Damit ist nicht nur ihr Arbeitgeber gemeint, sondern auch die Kindergeldkasse, ggf. das Finanzamt, andere Behörden und private Schuldner wie zum Beispiel ein Untermieter. Prüfen Sie ob alle Buchungen richtig eingehen.
Sobald das Konto über ausreichend Deckung verfügt, überprüfen sie anhand ihrer Kontoauszüge die ausgehenden Gelder, stellen die Daueraufträge um und informieren die Lastschriftinhaber. Denken sie daran, dass es vielleicht Buchungen gibt, die nur einmal im Jahr getätigt werden. Überprüfen sie daher die Kontoauszüge der letzten 12 Monate.
Haben sie die vorstehenden Punkte erfolgreich erledigt und ihre Ausführung überprüft, so müssen sie das alte Konto ausgleichen, das heißt dass Guthaben auf das neue Konto überwiesen oder das Dispo eingezahlt werden sollte.
Zu guter letzt können sie das alte Konto kündigen. Aber erst, nach dem sie geprüft haben, dass auf dem alten Konto keine Transaktionen mehr stattfinden und der Kontostand 0 ist.
Es gibt rund 93 Millionen Girokonten in Deutschland. Soviel wie noch nie!.Und das bei 80 Millionen Einwohnern.
Ein Girokonto ist unerlässlich für den Zahlungsverkehr des täglichen Lebens. Lohn, Gehalt, Strom, Miete und vielerlei Rechnungen lassen sich nur mit Hilfe eines Girokontos befriedigen. Aus diesem Grunde hat der Zentrale Kreditausschuss mit seinen Verbänden schon vor langer Zeit eine Empfehlung für ein Girokonto für Jedermann ausgesprochen. Oftmals gibt es nämlich Probleme, wenn der Bankkunde eine negative Schufaauskunft oder eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Solche potentiellen Kunden werden gerne von den Banken abgelehnt.
Viele Banken haben sich jedoch auch bereit erklärt, solchen Kunden ein Konto auf Guthabenbasis einzurichten, so dass für beide Seiten das Risiko minimiert wird. Sollte es hier ein Problem geben, so kann der Verbraucher sich an die Kundenbeschwerdestelle des Bankenverbandes wenden. Dieser ist auch im Internet unter
www.bankenombudsmann.de zu erreichen. Diese Stelle ist in der Lage schnell undkostenlos zu prüfen, ob die Bank die Richtlinien eingehalten hat und ggf. zusammen mit Kunde und Bank eine Lösung des Problems zu erarbeiten.
Natürlich werden viele Banken zwar ein Girokonto auf Guthabenbasis einrichten, aber die Gewährung eines Dispositionskredites ist davon naturgemäß nicht betroffen. Dieser wird von den Banken gewöhnlich nur bei entsprechender Bonität und entsprechendem Umsatz eingeräumt. Aber man sollte davon sowieso eher Abstand nehmen, wenn man entsprechende Probleme mit der Schufa und ähnlichem hat. Außerdem ist ein Dispo-Kredit zwar bequem, aber trotzdem vergessen viele Bankkunden, dass zum einen das Geld zurückgeführt werden muss und das doch recht hohe Zinsen anfallen. Dies treibt dem Verbraucher dann oftmals weiterhin die Schuldenspirale.
Gerade jetzt stehen viele vor einen leeren Girokonto. Das Weihnachtsfest mit seinen Geschenken oder der Urlaub. Alles war wieder viel zu teuer. Dann steht die Entscheidung an, das Konto zu überziehen oder einen Kredit aufnehmen. Schließlich haben viele Menschen nichts zurückgelegt oder können es auch gar nicht, weil das Einkommen gerade so reicht und das Weihnachtsgeld viel zu niedrig ist.
Wie kommt man am schnellsten aus dem Problem heraus. Das hängt von der konkreten Situation ab. Hier gibt es verschiedene Strategien.
Die erste Frage ist wie viel Geld benötigt man und in welchem Zeitraum lässt es sich zurückzahlen? Beträgt das Manko nur wenige hundert Euro, so dass der Verbraucher ihn in wenigen Monaten wieder zurückzahlen kann, so kann sich sogar ein recht teurer Dispo-Kredit günstiger als ein richtiger Kredit sein.
Der Zinssatz eines Dispokredites liegt zwar in der Regel zwischen 12% und 16% Aber die Dispozinsen werden pro Tag gerechnet, daher verringert jeder positive Eingang selbst wenn er nur einen Tag auf dem Konto verbleibt, die Zinslast. Ein weiterer Vorteil ist, dass man beim Dispokredit keine Formalitäten hat und nicht selbst aktiv werden muss, er wird von den Banken meist automatisch eingeräumt.
Aber der Dispokredit birgt auch Gefahren: Er verlangt vom Verbraucher Disziplin. Er darf nicht Gewohnheit werden, sondern der Verbraucher sollte sich um eine schnellst mögliche Rückführung bemühen.
Sollte man diese Disziplin nicht haben, oder aber der Geldbedarf höher sein, so bietet sich ein Abruf- oder Rahmenkredit an. Es ist ein Kredit, bei dem mit der Bank ein Maximalbetrag vereinbart wird. Man ruft jedoch nur die benötigte Summe ab. Nur für diese Summe fallen auch Zinsen an. Für die Rückführung vereinbart man mit der Bank eine Mindestsumme, darüber hinaus kann man flexibel selber entscheiden ob man in der Lage ist mehr zurückzuzahlen.
Das allerwichtigste aber ist, bevor man eine Ausgabe tätigt, sollte man sich zunächst Gedanken über seine finanzielle Leistungsfähigkeit machen und auch zukünftige laufende Kosten im Blick haben.
Filed Under (Allgemein) by Dennis on 20-08-2009
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Kunden zahlen nach wie vor zu viel für Dispokredite. Nachdem die europäische Zentralbank den Leitzins bis dato auf einen der niedrigsten Sätze überhaupt (0,5 %) gesetzt hat, sind natürlich auch die Zinsen für Sparer gefallen, die Zinsen für Kredite blieben hingegen weitgehend gleich.
Stiftung Warentest hat dabei 57 Banken untersucht und stellte fest, dass während der Leitzins in diesem Zeitraum um 3% fiel, die Kredite jedoch im Schnitt nur um 0,6%. Im Schnitt liegen die Dispozinsen zur Zeit bei etwa 11,6%.
Sinkt der Leitzins, können Banken günstiger Geld leihen. Gibt man diese Zinssenkung nur teilweise - nämlich bei Anlagemöglichkeiten, nicht jedoch Krediten, weiter, erhöht das natürlich die Gewinnspanne der Bank. Üblicherweise werden mit zeitlicher Verzögerung dann auch die Kreditzinsen verringert - doch dieses mal sieht es auch in der Hinsicht schlecht aus. Durch die Finanzkrise sind viele Banken geschädigt worden - sich jetzt finanziell zu konsolidieren wäre mit Hinblick auf eine zweite Welle der Krise auch für Kunden nicht das Schlechteste.
Es gibt allerdings auch immer noch Banken mit sehr niedrigem Dispozins - so zum Beispiel das
kostenlose Girokonto bei der
Deutschen Kreditbank mit lediglich 7,9% p.a. Dispozins.