Die Krise um Griechenland und den Euro zeigt, wie dicht wir immer noch am Rande eines wirtschaftlichen Problems stehen. Hier gilt es, sich zu schützen. Am besten mit einer ausgewogenen Anlage und einer breiten Streuung. Schon der Nobelpreisträger Harry Markowitz legte 1952 in seiner Portfoliotheorie fest: „ Ein gutes Portfolio ist eine ausbalancierte Einheit, die gleichermaßen Chancen und Absicherung bietet“. Wie die optimale Zusammensetzung aussieht, muss jeder Anleger selber nach seinem Charakter entscheiden. Immer jedoch sollte man das Modell der Anlagepyramide im Kopf haben: ein großer Teil der Anlage wird in sichere Papiere als Fundament angelegt. Darauf setzen renditeoptimierte Anlagen auf. Die Spitze der Pyramide bilden die chancenreichen Anlagen.
Auch beim Fundament sollte man jedoch auf variable Zinsen setzen, denn alles Langfristige ist zwar sehr sicher, bietet aber so gut wie keine Renditen. Es eignen sich besonders Tages- und Festgeldanlagen, diese sind weitestgehend flexibel und doch sicher. Um wirklich auf der sicheren Seite zu sein, muss natürlich geprüft werden, ob die Bank einem Einlagensicherungsfond angehört und bis zu welcher Höhe Anlagen damit abgesichert sind.
Für den renditeoptimierten Teil und für den chancenorientierten Part der Pyramide, sind Börsen übrigens kein totes Gebiet! Im Gegenteil, in jeder Krise steckt schließlich auch eine Chance.
Wenn man sein Vermögen in der beschriebenen Art gestreut hat, so bleibt nur noch zu raten, die Altersvorsorge nicht aus den Augen zu verlieren. Die Rentensparpläne sind zwar alles andere als attraktiv, jedoch bekommt man hier Geld vom Staat geschenkt. So wird die Rendite dann doch noch ein wenig erträglich gestaltet.
Filed Under (Empfehlungen) by Angie on 29-11-2008
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Die weltweite Finanzkrise hatte sich im September verschärft. Verschreckte Anleger suchten daraufhin ihr Heil in der Währung Gold. Und zwar so massiv, dass die Internet Server von dem Münchner Edelmetallhändler Pro Aurum unter der Last von Anfragen zeitweise zusammenbrachen.
Der Engpass liegt in den Prägestätten. Die Firmen W. C. Heraeus und Umicor, die den größten Teil der deutschen Nachfrage nach Goldbarren decken, konnten noch im vergangenen Frühjahr mit der Nachfrage Schritt halten aber nun nicht mehr. Auch der Konkurrent Pro Aurum leidet unter Warenmangel.
Die Warenknappheit führte dazu, dass Goldkäufer inzwischen satte Aufschläge auf den Börsenpreis zahlen. Die Welt der Börse und der Goldmarkt für Privatanleger haben sich abgekoppelt. Trotz ihres Kaufrauschs sollten die Goldsucher jedoch eines nicht vergessen, und zwar das Gold keine Zinsen oder Dividenden bringen. Gewinne gibt es nur, wenn der Preis steigt.
Filed Under (Börsen-News) by Angie on 22-11-2008
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Die angeblich bevorstehende Nominierung des New Yorker Notenbank Chefs Timothy Geithner zum künftigen US Finanzminister unter Barack Obama hat die US Börsen am Freitag in der letzten Handelsstunde zum positiven gewandelt. Hatten die großen Indizes bis dahin kaum verändert notiert, schlossen sie am Ende um bis zu 6,5 Prozent fester.
Weiter unter Druck standen die Finanzwerte, allen voran die Citigroup. Die anhaltende Unsicherheit im Zuge der Finanzkrise hatte in den vergangenen zwei Tagen für hohe Verluste an den Börsen gesorgt. Der Dow Jones Index der Standardwerte schloss 6,5 Prozent höher bei 8046 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 7449 und 8071 Zählern gependelt war.
Die Nachricht, dass der künftige US Präsident Obama sich für den Top Banker Geithner als Finanzminister entschieden habe, erreichte die Börsianer rund eine Stunde vor Handelsende, Dem Sender NBC News zufolge wird Obama sein Wirtschafts Team wohl am Montag benennen.
Filed Under (Allgemein) by Angie on 20-11-2008
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Ein Barrel (159 Liter) der US Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember Auslieferung fiel im Nachmittagshandel zeitweise auf bis zu 49,91 Dollar. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 2005. Zuletzt erholte sich der WTI Preis wieder etwas und notierte bei 50,50 Dollar. Das waren 3,12 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
An der Rohstoffbörse in London gaben die Preise ebenfalls kräftig nach. Ein Fass der Nordseesorte Brent sank auf bis zu 48,20 Dollar. Auch hier wurde der niedrigste Preis seit Mai 2005 verzeichnet. Zuletzt kostete ein Barrel Brent mit 48,74 Dollar 2,98 Dollar weniger als am Vortag.
Auch der Preis für Opec Rohöl ist weiter gesunken. Ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells habe am Mittwoch 45,89 Dollar gekostet, teilte das Opec Sekretariat am Donnerstag in Wien mit. Das waren 0,66 Dollar weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren täglichen Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten der Mitgliedsländer.
Dagegen zogen die Preise für einige Edelmetalle wieder an. Vor allem Gold war zeitweise gefragt. Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte sich in der Spitze um gut zwei Prozent auf 747 Dollar, gab am Nachmittag aber einen Teil der Gewinne wieder ab und notierte mit rund 740 Dollar noch ein Prozent höher.
Schon lange ist das Thema Altersvorsorge für viele nicht mehr mit der staatlichen Rentenversicherung erledigt. Den einen geht es darum auch nach der Berufstätigkeit noch weiterhin die finanzielle Basis gesichert zu haben für viele aber auch um die Wohlstandssicherung.
Wohlstandssicherung bezeichnet hier den Fall, wenn durch den Übergang in die Rente keine finanziellen Einbußen entstehen. Mit der staatlichen Rente ist dieses kaum möglich.
Wer also auch im Alter ohne finanzielle Sorgen dastehen möchte sollte sich mit diesem Thema beschäftigen. Als zusätzliche finanzielle Alterssicherung bieten Aktien das richtige Potential und die richtige Mischung aus Risiko und Wertentwicklung.

Das Platow-Börsenteam hat aktuell für das Jahr 2008 50 Aktien weltweit auf Herz und Nieren geprüft. Laut der Platow-Redaktion können Sie mit der Platow Prognose 2008 die richtige Auswahl für Ihr Aktienportfolio treffen und mit dem richtigen Timing starten.
In dieser PLATOW Prognose wird auch von prominenten Fremdautoren, wie z.B. Dr. Rüdiger Ginsberg, Dr. Werner Rupp das Thema Altersvorsorge mit Aktien zusätzlich behandelt.
Alles zum Buch: Platow Prognose 2008
Filed Under (Börsen-News) by Martin on 09-07-2008
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Der Preis der Yahoo-Aktien kann bald schon wieder steigen: Heute schloss die Yahoo-Aktie bei 21,37 Dollar. Carl Icahn hält nach seinen Angaben knapp fünf Prozent der Aktien von Yahoo. Die Entscheider von Yahoo hatten das Angebot von Microsoft bislang abgelehn. Mircosoft hatte insgesamt 47,5 Milliarden Dollar angeboten.
Icahn hielt Microsoft an, Alternativen zu einer Komplettübernahme von Yahoo nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn sichergestellt werden könne, dass der Aktienpreis des Internetkonzerns wieder 33 Dollar erreiche.