Achtung Blüten

Filed Under (Allgemein, sonstige Themen) by fvar on 04-05-2010

0

Eigentlich ist Falschgeld die Essenz eines jeden Mafiafilmes. Zumindest war es früher so. Es stehen zwar hohe Strafen auf das Geldfälschen, aber es wird immer beliebter. Die Fälscher haben sich vor allem auf die 20 Euro Scheine spezialisiert. Sie bringen immer mehr Blüten in Umlauf und ahnungslose Benutzer in große Bedrängnis. Und jemand der Falschgeld nicht erkennt und daher annimmt ist so direkt in doppelter Hinsicht geschädigt. Man erhält keine Entschädigung, muss das Geld abliefern und darf es nicht weiter benutzen, denn: „Wer nachgemachte oder verfälschten Banknoten in Umlauf bringt….“, dieser Spruch, aufgedruckt auf jedem DM – Schein ist sicher noch vielen in Erinnerung, macht sich strafbar. So wurden in 2009 im Euroraum rund eine Million Blüten sichergestellt. Die ergibt rechnerisch einen Schaden vom mehreren hundert Millionen Euro. Also ein guter Grund, ab und zu sein Portemonaie, bzw. dessen Inhalt zu prüfen. In Deutschland liegen wir zwar noch unter dem internationalen Schnitt, jedoch verzeichnet man auch hier einen Anstieg des Umsatzes. Damit man sich schützen kann bieten die Euroscheine einige nahezu fälschungssichere Merkmale, die selbst von den Profis unter den Fälschern nicht oder nur schwer nachgebildet werden können. Da ist zu nächst einmal der erhabene Druck. Wenn man die Scheine abtastet kann man die Beschriftung deutlich fühlen. Auch das gute alte Wasserzeichen, bekannt aus DM – Zeiten befindet sich auf der unbedruckten Fläche des Euroscheines. Am schwierigsten nachzubilden jedoch sind die Hologramme. Kipp man den Schein, so erkennt man mehrere Hologramme mit den Motiven der Note. Abschließend kann noch der „optisch variable Farbeffekt“ erwähnt werden. Bim Kippen der größeren Scheine, scheinen sich die Farben zu verändern. Fehlen ein oder mehrere Merkmale sollte man den Schein zur Sicherheit bei einer Bank vorlegen.