Als erste Bank hat die Deutsche Bank schon in den letzten Tagen eine Kapitalerhöhung vorangetrieben. Rund 10 Milliarden Euro sollen über frische Aktien in die Kassen der Deutschen Bank gespült werden. Die entspricht einer Verstärkung des Eigenkapitals um rund 50%. Diese Kapitalerhöhung ist notwendig geworden, da der Basler Ausschuss an der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel (CH) ein entsprechendes Regelwerk aus den Erfahrungen der letzten Banken- und Wirtschaftskrise erlässt. Dieses Regelwerk sieht unteranderem eine stärkere Eigenkapitaldecke für Banken vor.
Im Zuge dieser Kapitalerhöhung greift die Deutsche Bank jedoch auch direkt nach der Postbank. 30% der Postbank gehören ja sowieso schon der Deutschen Bank und entsprechend der Vereinbarungen zwischen beiden Häusern gibt es eine Option dass die Postbank bis 2012 komplett übernommen wird.
Mit diesem Deal wird die Deutsche Bank zur größten Privatbank der Republik. Nur die öffentlich – rechtlichen Sparkassen übe noch mehr Kunden verfügen.
Branchenkenner vermuten jedoch, dass die Kapitalerhöhung nicht ausreicht um Basel III zu erfüllen und die Postbank komplett zu übernehmen. Denn Josef Ackermann kalkuliert mit 23,- Euro bis 24,- Euro pro Aktie, während in den letzen Tagen der Kurs der Postbank deutlich anstieg. Schon sollte der Handel nicht bis 2011 abgeschlossen sein so wäre die Deutsche Bank sogar verpflichtet 45 Euro je Aktie zu zahlen. Hat die Deutsche Bank jedoch die 30% Anteil einmal überschritten, so kann Sie, gemäß den Regeln der Börse ein Pflichtangebot an die Anleger machen.
Alles in allem also ein recht komplexer Vorgang, der aber für beide Partner Vorteile bringen wird. Die Postbank erhält qualifiziertes Personal und die Kunden können endlich sicher sein wirklich bei einer Bank und nicht einem Logistiker gelandet zu sein. Die Deutsche Bank hingegen wird zum hellstrahlenden Stern am Deutschen Banken und Börsenhimmel.
Filed Under (Börsen-News) by fvar on 22-02-2010
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Zwar ist der Aschermittwoch eben vorüber, jedoch die Börse fastet nicht. Im Gegenteil, viele Analysten rechnen mit einer sanften Erholung der Werte. Nicht zuletzt, da die Last der verschuldeten Länder wie Griechenland wohl weniger drücken wird. Es gibt zwar keine Lösung für die Probleme, doch die Signale der Regierungen beflügeln auch die Phantasien der Anleger.
Aber Achtung, diese Woche wird auch wieder der Ifo Geschäftsklimaindex vorgelegt. Dieser dürfte etwas gedämpft sein, denn die Piloten der Lufthansa werden ab Mitte der Woche streiken. Ansonsten sehen die Verantwortlichen der Wirtschaft, die Lage nebst dem Aufschwung besser als mancher Anleger. Vielleicht auch nur deshalb um Optimismus zu streuen. Einen großen Einfluss auf die Werte werden auch die quartalszahlen haben, die ab Mitte der Woche von den im DAX notierten Firmen vorgelegt werden müssen. Aber auch hier geht man weiter von einer Steigerung der Zahlen aus. Eine Gewinnwarnung wird sicher keine Gesellschaft ausgeben müssen.
Aber wie auch immer sich die Kurse entwickeln, vor allem bei Euphorie, sollte man den langfristigen Verlauf der Papiere nicht aus den Augen verlieren. Mancher Anleger hat schon eine Transaktion, die in der Euphorie eines Kursfeuerwerks getätigt wurde später bereut. Wichtig ist doch immer, dass sich ein Papier langfristig positiv entwickelt und nicht nur 3 Monate lang. Wird ein Unternehmen solide geführt, so werden die Gewinne zwar eher moderat ausfallen, aber kontinuierlich, ein progressiv und aggressiv geführtes Unternehmen wird hingegen zwar kurzfristige Gewinne einfahren können, jedoch ist der langfristige Erfolg eher fraglich.
Nach dem Crash des letzten Jahres wird wieder vorsichtig in Aktien investiert, Dabei sind es sich nicht immer Firmen oder Großunternehmen die ihr Geld anlegen. Nein, heute sind viele Aktienanleger Privatpersonen die wieder Vertrauen in die Unternehmen fassen. Oftmals haben aber besonders private Anleger jedoch keine Ahnung in welche Aktien sie investieren sollen, dabei muss wirklich genau darauf achten welches Risiko man bei bestimmten Aktien eingeht. Ist dies auch oder besonders bei den „ Blue Chips“ genannten Aktien der Fall.
Bei den „Blue Chips“ handelt es sich um Aktien größerer und sehr bekannter Unternehmen. Bedingt durch die speziellen Charakteristika diese Firmen erfordern Anlagen in „ Blue Chip“ Aktien vom Anleger viel Disziplin, Zeit, Ausdauer und Mut. Für einen Anleger, der sicherheitsorientiert ist und der ein langfristiges Investment anstrebt, sind Anlagen in den ausgewählten „ Blue Chip“ Aktien an etablierten Aktienmärkten ein relative sicheres Depot. Ist man kein chancenorientierer Anleger, sondern eher Risikofreudig und am schnellen Profit interessiert, dann kommen die „Blue Chip“ Aktien auf jeden Fall in Frage. Solche Anleger investieren eher im ausländischen Markt an.
Zusammengefasst ist nochmals zu sagen, dass ein Aktienanleger nur das Geld einsetzen sollte, das er wirklich nicht kurzfristig benötigt, denn eine Anlage in Aktien erfordert oftmals viel Ausdauer. Auch sollte der Einsatz immer unter der Berücksichtigung auf die Spekulation gemacht werden. Die„ Blue Chip“ Aktien gehören sicherlich zu den sichereren Aktien, in die man anlegen sollte, da sie auf den Aktienmärkten nicht sehr schwanken. Ihr Gewinn ist zwar eher moderat aber auf lange Sicht sicherer als die mancher schnell aufstrebender Unternehmen.
Nein sie sind nicht plötzlich im falschen Blog gelandet, aber Hannah Montana oder Prinzessin Lilliyfee sind nicht nur nette Filme und Serien für Kinder, sondern auch ein Marketingkonzept. Dieses spült vor allem den Lizenzgebern wie Walt Disney, Warner Corp. oder Pixar viel Geld in die Kassen und steigert somit auch den Wert ihrer Aktien. Denn es gibt zu diesen Kunst- und mittlerweile Kultfiguren allerlei Devotionalien. Zum Beispiel, Bettwäsche, Strampler, Essgeschirre, Puppen, Bücher und, und, und. Mit dem Verkauf eines jeden Teils werden auch immer wieder Lizenzgebühren fällig.
Früher fanden solche Filme eigentlich nur im Kino statt. Aber seit es immer mehr private und öffentlich – rechtliche Kinderkanäle gibt. Haben diese Produktionen auch eine entsprechende Verbreitungs- und Werbeplattform. Auf diesen Sendern wird vor dem Filmstart entsprechende Werbung, direkt an die Zielgruppe, platziert. Nach dem Filmstart, senden diese Kanäle dann die Serien zum Film. Ober auch anders herum, wie am Beispiel Hannah Montana. Zunächst gab es die Serie, die den Hunger auf mehr erweckte. Dazu jede Menge Mechandisingartikel. Nach dem der Hype richtig im Gange war, startete man den Film. Weiter wurden von der Produktionsfirma Presseartikel über die Hauptdarstellerin Milley Cyrus platziert. Durch diese quasi kostenlose Werbung wird in den kleinen Konsumenten natürlich der Wunsch nach entsprechendem Zubehör erweckt, um ihrem Star ganz nah zu sein, oder die Geschichten nach zuspielen.
Aber diese Entwicklung hat auch ihre guten Seiten. Dadurch, dass es mehr Filme gibt und den Firmen mehr Geld zur Verfügung steht ist auch die Qualität der Produktionen gestiegen. Ein Trickfilm ist längst nicht mehr eine Aneinanderreihung von Strichmännchen – Bildern, sonder eine High Tech Computeranimation mit sehr realitätsnahen Bewegungen und Bildern.
Filed Under (Aktien, Wertpapiere) by fvar on 29-01-2010
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Wer kennt nicht den Namen SUN in der Computerwelt. Sun zählte zu den Urgesteinen der Computerbranche, sowie Microsoft oder Intel. Dieser Traditionsname hat nun aufgehört zu existieren. Am 27.01.2010 schloss Oracle für 7,4 Mrd US $ die Übernahme ab. Damit sind Server der Marke Sun Geschichte.
Für Oracle ist Sun ein 2. wichtiges Standbein. Bisher war die Firma nur als Softwarehersteller für Datenbanklösungen aufgetreten. Nun verfügt die Firma auch über das entsprechende Hardwareangebot, Zumal Sun für seine leistungsfähigen Geräte auf diesem Sektor bekannt ist. Nun ist Oracle in der Lage, werbewirksam Komplettsysteme anzubieten. Es wird auch eine der wenigen Firmenübernahmen, die Arbeitsplätze schaffen. Zwar fallen einige Arbeitsplätze von Führungskräften weg, jedoch bringt diese Fusion 2000 neue Arbeitsplätze.
Die Server von Sun zählen zu den leistungsstärksten und stabilsten Geräten im kommerziellen Bereich. Viele Internetnetzbetreiber und Telekomanbieter setzen auf die Hardware von Sun Microsytems. Oracle steht weltweit auf dem zweiten Platz hinter der deutschen SAP im Bereich der Firmensoftware. Oracles CEO Ellison hat in der Vergangenheit die Firma breit aufgestellt um den Konkurrenten die Stirn zu bieten. Nun ist Oracle der einzige Komplettanbieter.
Eigentlich fand der Deal bereits letztes Jahr statt. Aber diverse Kartell – Behörden und die EU Wettbewerbskommission hatten immer wieder Fragen oder Einwände. So kam die Genehmigung und somit der Abschluß der Übernahme erst in den letzten Tagen zustande. Die Verzögerungen kamen dadurch zustande, dass Sun ja auch Softwarelösungen wie das Datenbanksystem MySQL oder auch die Internetweit verbreitete Technologie Java entwickelte und anbot. Hier befürchteten die Wettbewerbshüter ungemach so wie eine eventuelle Monopolstellung Oracles.
Oracle Corporation
ORC.DE US68389X1054 Xetra
Der Aktienmarkt ist heute in aller Munde. Begriffe wie Dax oder Dow geistern durch die Presse. Aber es ist ein weitläufiges Thema. Viele Firmen versuchen Ihr Kapital an der Börse zu generieren. Und der Anleger kann sehr schnell viel Geld gewinnen, aber auch verlieren! Wie kann man nun am Aktienmarkt vorgehen um nicht Haus und Hof zu verspielen.
Zunächst die Grundlagen: Um Aktien zu kaufen bzw. zu halten benötigt man ein Depot. Dieses kann man bei jeder Bank eröffnen, es empfiehlt sich aber einen Vergleich der Leistungen und Kosten zumachen. Hier gibt es ein größeres Angebotsspektrum. Die Bank, beziehungsweise den Anlageberater der Bank beauftragt man dann, den Kauf oder Verkauf der entsprechenden Papiere einzuleiten. Die Berater sind heute verpflichtet Sie jedes mal über die Risiken etc. aufzuklären und beim Kauf von Aktien, die sich noch nicht in Ihrem Depot befinden, den Börsenprospekt der Firma auszuhändigen. Bei dieser Beratung wird der Berater der Bank Sie sicher auch darauf hinweisen, dass eine Anlage in Aktien immer auch sehr risikobehaftet ist. Er wird ihnen vermutlich empfehlen, ihr Geld in Fonds anzulegen. Auch diese Option sollten Sie überdenken, denn das Risiko ist um ein vielfaches geringer als bei einer Anlage in Aktien. Allerdings die Gewinnaussichten auch. Eine Anlage in Aktien empfiehlt sich nur dann, wenn man Geld langfristig über hat.
Möchte man trotzdem in Aktien investieren, so ist es wichtig, zunächst die Märkte zu beobachten und der Verlauf der Papiere zu studieren. Lesen Sie auch einige Finanzpublikationen. Es ist wichtig, dass sie sich ein eigenes Bild machen, denn ein Berater wird auch immer seinen eigenen Gewinn im Hinterkopf haben. Überlegen Sie auch, ob eine Anlage in einen Fond für Ihre Bedürfnisse nicht die bessere Alternative wäre.
Die italienische IWBank hat sich auf Online-Banking und Online-Finanzdienstleistungen spezialisiert, seit 1999 bietet sie ihren Kunden auch professionelles Online-Trading an. Ausgehend vom klassischen Onlinehandel hat sie im Laufe der Zeit ihr Angebot ständig ausgebaut. Die IWBank ist Teil der UBI Banca - Unione di Banche Italiane S.p.c.a., der viertgrößten Bankengruppe Italiens, gemessen an der Zahl von Filialen.
>>Alle Informationen zur IWBank
Das Trading-Depot der IWBank ist kostenlos, die Kundenbetreuung steht in fünf Sprachen zur Verfügung und es eröffnet seinen Kunden zu äußerst guten Konditionen die Möglichkeit des Handels mit Derivaten und Wertpapieren. Die Kontoeröffnung erfolgt online binnen 5 Minuten, um sich ein besseres Bild machen zu können, kann das Depot vorher online getestet werden.
Mit dem kostenlosen Depot werden auch noch nachfolgende kostenlose Plattformen für den Handel angeboten:
- IW Quick Trade
- IW Graphic Tool
- IW Scalper (Intraday und Overnight)
- 4Trader
- 4Forex
- IW lite
- External Interface
Dadurch ist man als IW Bank Kunde auch gut für den Forexhandel am Devisenmarkt gerüstet. Kosten entstehen erst, wenn Orders vollzogen werden.
Schon lange ist das Thema Altersvorsorge für viele nicht mehr mit der staatlichen Rentenversicherung erledigt. Den einen geht es darum auch nach der Berufstätigkeit noch weiterhin die finanzielle Basis gesichert zu haben für viele aber auch um die Wohlstandssicherung.
Wohlstandssicherung bezeichnet hier den Fall, wenn durch den Übergang in die Rente keine finanziellen Einbußen entstehen. Mit der staatlichen Rente ist dieses kaum möglich.
Wer also auch im Alter ohne finanzielle Sorgen dastehen möchte sollte sich mit diesem Thema beschäftigen. Als zusätzliche finanzielle Alterssicherung bieten Aktien das richtige Potential und die richtige Mischung aus Risiko und Wertentwicklung.

Das Platow-Börsenteam hat aktuell für das Jahr 2008 50 Aktien weltweit auf Herz und Nieren geprüft. Laut der Platow-Redaktion können Sie mit der Platow Prognose 2008 die richtige Auswahl für Ihr Aktienportfolio treffen und mit dem richtigen Timing starten.
In dieser PLATOW Prognose wird auch von prominenten Fremdautoren, wie z.B. Dr. Rüdiger Ginsberg, Dr. Werner Rupp das Thema Altersvorsorge mit Aktien zusätzlich behandelt.
Alles zum Buch: Platow Prognose 2008
Filed Under (Börsen-News) by Martin on 12-07-2008
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Wegen rückdatierter Aktienoptionen hatte das US-Justizministerium gegen Apple Manager ermittelt. Im Focus der Ermittlungen standen etliche ehemalige und auch amtierende Manager von Apple.
Selbst Steve Jobs war bei den Ermittlungen in Verdacht geraten. Die zivilrechtlichen Verfahren gehen aber weiter. Apple sei in den Verdacht gekommen, durch Rückdatierungen von Mitarbeiteroptionen deren Wert steigerten und dies nicht öffentlich machten.
Filed Under (Börsen-News) by Martin on 09-07-2008
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Der Preis der Yahoo-Aktien kann bald schon wieder steigen: Heute schloss die Yahoo-Aktie bei 21,37 Dollar. Carl Icahn hält nach seinen Angaben knapp fünf Prozent der Aktien von Yahoo. Die Entscheider von Yahoo hatten das Angebot von Microsoft bislang abgelehn. Mircosoft hatte insgesamt 47,5 Milliarden Dollar angeboten.
Icahn hielt Microsoft an, Alternativen zu einer Komplettübernahme von Yahoo nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn sichergestellt werden könne, dass der Aktienpreis des Internetkonzerns wieder 33 Dollar erreiche.