Abzocke bei den Banken?
Filed Under (Girokonten, sonstige Themen, Sparen und Vorsorge, Spartipps) by fvar on 22-01-2010
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Die deutschen Banken kommen nicht zur Ruhe. Erst muss dass Staatssäckel für die Misswirtschaft einiger höherer Angestellter der Banken herhalten, nun liest man in einem Bericht der Stiftung Warentest, dass auch die deutschen Kunden zu unrecht belastet werden. Es werden zu unrecht Gebühren verlangt, für Leistungen die eigentlich frei sein sollten.
Aber man muss nicht immer zahlen, wenn die Bank es verlangt. In dem Bericht wird erwähnt, dass man zu vor Umfragen unter Bankkunden gemacht hatte mit der Bitte, die Gebührenkonstruktion ihrer Bank offen zulegen. Es wurde festgestellt, dass einige Gebühren zu unrecht erhoben wurden. Es wurde vor allem der Grundsatz verletzt, dass eine Gebühr immer dann unzulässig ist, wenn die Bank eigene Interessen durchsetzen will, oder die Bank von Gesetzeswegen zu der Leistung verpflichtet ist. Immer wieder werden Gebühren für die Einrichtung, die Kündigung oder die Änderung eines Girokontos verlangt. Auch verlangen Banken oftmals zu unrecht Gebühren für die Änderung eines Freistellungsauftrages.
Daher sollten Sie ihre Kontoauszüge und das Kapitel Kontoführungsgebühren genau prüfen. Wenn es plötzliche Veränderungen oder unklare Posten gibt, sprechen Sie ihre Bank darauf an. Desweiteren sind die Banken verpflichtet, alle erhobenen Gebühren zu veröffentlichen. In jeder Bank sollte ein Leistungsverzeichnis mit den zu gehörigen Kosten aushängen.
Wenn sie Unklarheiten feststellen oder Abweichungen vom Preisaushang, dann weisen sie Ihre Bank auf das Problem hin. Im Streitfall rufen Sie einen Ombudsman der Banken an. Dieser klärt unabhängig mit ihnen und der Bank das Problem. Meist handelt es sich zwar nur um Kleinbeträge, aber wenn man diese auf das Jahr addiert, kommt oft eine größere Summe heraus. Entnehmen Sie die Details dem Jahrbuch der Stiftung Warentest.
