EC Karten Probleme zum Jahresanfang

Filed Under (Girokonten, Kreditkarten, sonstige Themen) by fvar on 06-01-2010

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In den ersten Tagen dieses Jahres erschreckten sich viele Bankkunden am Geldautomaten. Eine Auszahlung sei nicht möglich hieß es dann. Was ist geschehen? Viele EC Karten sind mit einem Sicherheitschip ausgestattet, der dann anstelle des üblichen Magnetstreifens ausgelesen wird. Eine bestimmte Serie von Karten besitzt aber im Zusammenwirken mit dem Geldautomaten einen Softwarefehler. Dieser bewirkt, dass der Zehnersprung in der Jahreszahl, also von 2009 auf 2010 nicht richtig vollzogen und ausgewertet werden kann. Sozusagen ein verspätetes Milleniumproblem. Probleme dieser Art hatte man ja zum Jahrtausendwechsel erwartet. Vom aktuellen Problem sind im Schwerpunkt Kunden der Postbank und der Commerzbank betroffen. Laut Aussage des Dachverbandes der Banken, dem Zentralen Kreditausschuss, werden aber zur Sicherheit alle Geldautomaten überprüft und mit aktualisierter Software versorgt. Diese soll in der Lage sein, den Fehler zu korrigieren. Die betroffenen Kunden können sich das Geld im Fehlerfall nur am Schalter abholen. Sollten im Einzelfall besondere Aktionen des Kunden notwendig sein, so wird die betreffende Bank ihre Kunden schnellstmöglich  informieren. Aber nicht nur die Geldautomaten waren betroffen, auch sollten viele EC – Cash – Teminals in den Geschäften ihren Dienst bei den betroffenen Karten verweigert haben. Dies war besonders ärgerlich, schließlich zahlen heute viele Verbraucher mit Karte und führen gar nicht mehr soviel Bargeld mit sich. Eine nichtfunktionierende Karte ist dann besonders peinlich und ärgerlich. Auch erfordert es ein wenig Zeit im Fall, dass der Kunde im Supermarkt nicht genug Bargeld dabei hat, müssen doch die Einkäufe stroniert werden. Laut Aussage des Verbandes sollen die Probleme an den Geldautomaten weitestgehend behoben sein. Die Entstörung der EC – Cash – Terminals soll noch wenige Tage dauern, da hier die Updates nicht zentral eingespielt werden können. Sicherheitsrisiken sollen zu keiner Zeit bestanden haben.

Wie jedes Jahr: Was ist neu in Finanzwelt 2010?

Filed Under (Fest- und Tagesgeld, Kredite, sonstige Themen) by fvar on 31-12-2009

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Wie jedes Jahr gibt es die eine oder andere Gesetzesänderung, die dem Verbraucher Geld bringt, aber auch nehmen kann. Diese haben wir hier kurz zusammengefasst. Kindergeld: Das Kindergeld wird erhöht. Ab dem ersten Januar erhalten die Bezugsberechtigten 20,-Euro mehr pro Kind. Das heißt für das erste und zweite Kind je 186,- Euro und ab dem dritten Kind 215,-Euro. ALG II Empfänger können (noch) nicht davon profitieren, da das Kindergeld auf das ALG II angerechnet wird. Hier ist aber eine Klagewelle zu erwarten, so dass diese Entscheidung ggf. noch korrigiert wird. Auch der Kinderfreibetrag erhöht sich um 984,-Euro. Steuern: Weiter sieht der Staat Steuerentlastungen vor. Der Grundfreibetrag ändert sich für Ledige von 7834,- Euro auf 8004,-Euro. Für Verheiratete ändert er sich von 15669,- Euro auf 16009,- Euro. Desweiteren kann jetzt der Unterhalt für bedürftige Familienmitglieder in Höhe von 8004,- Euro plus Krankenversicherungsbeiträge für die unterstütze Person geltend gemacht werden. Krankenversicherung: Die Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung im Bereich der Grundversorgung dürfen in Zukunft ebenfalls von der Steuer als Sonderausgaben abgesetzt werden. Dieser Betrag wird jedoch noch mal um 4% reduziert. Ist man privat versichert, so kann man die Kosten in Höhe der Grundversorgung absetzen. Geld anlegen: Im Bereich der Anlageberatung verordnet der Staat mehr Transparenz. Jedes Anlagegespräch muss in einem Protokoll festgehalten werden. Besonders Erträge und Gewinnerwartungen. Prüfen Sie das Protokoll sorgfältig. Im Streitfall kann es als Grundlage zur Entscheidungsfindung herangezogen werden. Kredite: Auch bei Krediten gelten ab Sommer neue Regeln für mehr Transparenz. Die Darlehensbedingungen (das Kleingedruckte) muss hinreichend vor Abschluss erläutert werden. Desweiteren sollen immer mehr einheitliche Musterverträge eingesetzt werden.