(Prepaid)Kreditkarten, die Sache mit der Schufa II
Filed Under (Kredite, Kreditkarten) by fvar on 30-12-2009
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Kreditkarten kann man heute sehr oft einsetzen und sie machen das Leben bequem, manchmal sind sie auch unabdingbar, wie bei vielen Online Shops, bei der Autovermietung oder der Hotelbuchung.
Bei einer „normalen“ Kreditkarte räumt das Kreditkartenunternehmen dem Kunden einen Kredit im Rahmen seiner Bonität ein, das heißt, sie funktioniert im Prinzip wie ein Abrufkredit. Daher überprüfen die ausgebenden Banken die Bonität und somit auch die Schufa - Auskunft des Kunden. Diese ist heute bei vielen Verbrauchern jedoch oft negativ. Ratenverzug, überzogene Konten etc. all das kann die Kreditwürdigkeit in Bezug auf eine Kreditkarte einschränken oder gar unmöglich machen.
Prepaid Kreditkarten bieten an dieser Stelle eine adäquate Lösung. Hier räumt die Bank keinen Kredit ein, sondern der Kunde kann in der Höhe seines eingezahlten Guthabens mit der Karte arbeiten. Sie funktionieren also im Prinzip wie ein Guthabenkonto. Bei einem Diebstahl kann der Dieb nur in Höhe des aufgeladenen Guthabens Schaden anrichten.
Aber dieses universell einsetzbare Plastikgeld hat auch Nachteile: Während die normale Kreditkarte mittlerweile oftmals umsonst bei einem Girokonto zu bekommen ist, fallen bei der Prepaid Kreditkarte oft sehr hohe Gebühren an. Über 100,-Euro im Jahr sind keine Seltenheit. Auch gibt es hier Verfügungsbeschränkungen oder mindest Aufladebeträge. Die Verzinsung ist ebenfalls recht unterschiedlich und liegt zwischen 0% und 2 %.
Aufgrund all dieser unterschiedlichen Konditionen, die von Bank zu Bank variieren, sollte man hier vor dem Abschluss eines Vertrages gut vergleichen.
Ein weiterer Wermutstropfen der Prepaid Kreditkarten ist, dass diese nur „elektronisch“ einsetzbar sind. Eine klassische Abrechnung per Kopierratsche und Unterschrift ist somit nicht möglich.
Die Prepaid Kreditkarte, eine gute Alternative zur normalen Kreditkarte.
