Der Genossenschaftsverband Frankfurt kündigte an, Direktbankangebote bei den regionalen Genossenschaftsbanken verfügbar zu machen. Man will so im elektronischen Direktgeschäft aufholen nachdem man laut Walter Weinkauf, des Präsidenten des Genossenschaftsverbandes Frankfurt, “im vergangenen Jahr zu wenig unternommen habe um sich im elektronischen Direktbankgeschäft zu positionieren.”
Die Genossenschaftsbanken seien zwar aus traditionellen Gründen dem Filial und Personalvertrieb verpflichtet – das elektronische Direktgeschäft sei jedoch als gleichbedeutend neben den anderen Vertriebskanälen zu sehen.
Man reagiert so auf die Erfolge der Direktbanken wie z.B. der DiBa, die mit einem Tagesgeldkonto monatlich etwa zehntausend neue Kunden anlocken kann.
Welche Dienstleistungen die Kunden erwarten können, ist bisher noch offen. Das hängt vor allem von den einzelnen Banken ab; außerdem will man das Filialgeschäft nicht schleifen lassen.
Quelle: FAZ
10.02.2007
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