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Nein sie sind nicht plötzlich im falschen Blog gelandet, aber Hannah Montana oder Prinzessin Lilliyfee sind nicht nur nette Filme und Serien für Kinder, sondern auch ein Marketingkonzept. Dieses spült vor allem den Lizenzgebern wie Walt Disney, Warner Corp. oder Pixar viel Geld in die Kassen und steigert somit auch den Wert ihrer Aktien. Denn es gibt zu diesen Kunst- und mittlerweile Kultfiguren allerlei Devotionalien. Zum Beispiel, Bettwäsche, Strampler, Essgeschirre, Puppen, Bücher und, und, und. Mit dem Verkauf eines jeden Teils werden auch immer wieder Lizenzgebühren fällig.
Früher fanden solche Filme eigentlich nur im Kino statt. Aber seit es immer mehr private und öffentlich – rechtliche Kinderkanäle gibt. Haben diese Produktionen auch eine entsprechende Verbreitungs- und Werbeplattform. Auf diesen Sendern wird vor dem Filmstart entsprechende Werbung, direkt an die Zielgruppe, platziert. Nach dem Filmstart, senden diese Kanäle dann die Serien zum Film. Ober auch anders herum, wie am Beispiel Hannah Montana. Zunächst gab es die Serie, die den Hunger auf mehr erweckte. Dazu jede Menge Mechandisingartikel. Nach dem der Hype richtig im Gange war, startete man den Film. Weiter wurden von der Produktionsfirma Presseartikel über die Hauptdarstellerin Milley Cyrus platziert. Durch diese quasi kostenlose Werbung wird in den kleinen Konsumenten natürlich der Wunsch nach entsprechendem Zubehör erweckt, um ihrem Star ganz nah zu sein, oder die Geschichten nach zuspielen.
Aber diese Entwicklung hat auch ihre guten Seiten. Dadurch, dass es mehr Filme gibt und den Firmen mehr Geld zur Verfügung steht ist auch die Qualität der Produktionen gestiegen. Ein Trickfilm ist längst nicht mehr eine Aneinanderreihung von Strichmännchen – Bildern, sonder eine High Tech Computeranimation mit sehr realitätsnahen Bewegungen und Bildern.
