Deutsche verschenken Zinsen in Milliardenhöhe

Filed Under (Tagesgeldkonten) by Dennis on 16-04-2007

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Trotz der vielfältigen Angebote für Tagesgeldkonten und andere Anlageformen liegen noch immer rund 450 Milliarden Euro in Deutschland auf gar nicht bis bestenfalls schlecht verzinsten Girokonten - die wenigsten Institute bieten ein viertel oder sogar ein halbes Prozent an. Dabei arbeiten die Banken stetig daran ihre Konditionen zu verbessern - immerhin müssen sie ihre Kunden ja irgendwie bei Stange halten. Und die Konkurrenz war lange nicht so stark wie zur Zeit. Der Hauptgrund für die hohen Summen auf den Girokonten sind mit Sicherheit die hohen Dispo und Überziehungszinsen. Fast immer sind diese beiden im zweistelligen Bereich, für den Kunden also ein Grund ein Polster auf dem Girokonto liegen zu haben. Dabei macht ein disziplinierter Umgang mit Geld ein dermaßen hohes Polster gar nicht nötig - Tagesgeld kann man ständig aufstocken oder rücküberweisen - je nachdem wie es gerade auf dem Girokonto aussieht. Neben den hohen Dispozinsen dürfte die etwas umständliche Handhabung des ständigen Hin-und-herschiebens des Geldes viele Kunden auch abstoßen. Wer jedoch Internet hat, der hat es auch hier recht einfach - diese Überweisungen sind schon nach ein paar Mausklicks durchgeführt. Würde nur die Hälfte des auf Girokonten liegenden Geldes auf Tagesgeldkonten angelegt werden, entsprächen das zur Zeit 8 Milliarden Euro jährlich - 8 Milliarden die zur Zeit noch verschenkt werden. Trotzdem muss man genau auf das Angebot aufpassen: Manche Anbieter fordern einen Mindestgehalteingang, andere werben mit astronomischen Zinsen, die aber nur für ein halbes Jahr gelten. Wieder andere wollen einen gewissen Durchschnittsbetrag auf dem Konto liegen sehen. Man muss also gut aufpassen, ob man mit den Konditionen auch tatsächlich etwas anfangen kann. Quelle: FAZ

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