Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman im September 2008 hoben die Deutschen aus Angst vor einem Zusammenbruch des Finanzsystems gigantische Mengen an Bargeld ab – um 17 Millionen Euro wuchsen die Bargeldbestände im letzten Quartal 2008. Spartipp: Mercedes Festgeld mit 2,5 bis 3,5% Zinsen
Dieser Trend kehrte sich im ersten Quartal dieses Jahres wieder um – so haben die Deutschen ihre Ersparnisse wieder erhöht, und zwar um sechs auf 52 Milliarden Euro. Aufgrund der allgemein gesunkenen Zinsen wird das Geld jedoch nicht mehr so stark in Tages oder Festgeldkonten angelegt. “Hauptgewinner” des neuen Spartrends sind mit zusätzlich 21 Milliarden Euro Rentenpapiere. Selbst die in Verruf geratenen Geldanlagen wie Zertifikate sind wieder “in” – so wurden bei Investmentzertifikaten neun Milliarden Euro zusätzlich angelegt.
Bedingt durch die zu Jahresbeginn stark fallenden Börsenkurse verkauften die Deutschen im großen Stil Aktien – im Wert von circa zwei Milliarden Euro trennten sich die Anleger von ihren Anteilen. Gleichzeitig wurden auch die Schulden um etwa sechs Milliarden Euro verringert, durch die Abwrackprämie und die damit verbundenen Autokäufe wurden von den Banken jedoch auch wieder zahlreiche Kredite gewährt.
Die zurzeit sehr beliebten Rentenpapiere können aufgrund des relativ weitgefassten Begriffs verschiedene Formen der Anleihe und festverzinslichen Wertpapieren umfassen. Die Laufzeit ist dabei sehr variabel und so gibt es z.B. kurzfristige Rentenpapiere mit nur einem Jahr Laufzeit aber auch langfristige Papiere mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren. Auch die Bereiche dazwischen sind abgedeckt.
Je nach Laufzeit und Art der Anleihen lassen sich hierbei Renditen zwischen 3 und 8% p.a. erzielen – lange laufende Anleihen können sogar höhere Renditen erwirtschaften. Eine ganz risikolose Variante zum Sparen stelllt das Mercedes Festgeld mit 3,5 Zinsen bei einer Anlagezeit von 3 Jahren dar.
11.08.2009
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