E.on verspricht niedrigere Preise für Strom und Gas
Der Energiekonzern E.on hat seinen Strom und Gaskunden sinkende Preise in Aussicht gestellt. Wie E.on Energiechef Klaus Dieter Maubach in einem Interview sagte, ist die für Februar angekündigte vierprozentige Senkung des Gaspreises erst der Einstieg in weitere Runden. Auch den Stromkunden machte Klaus Dieter Maubach Hoffnung auf niedrigere Preise, allerdings erst für das Jahr 2010! Maubach ist aber der Meinung es werde deutliche Absenkungen bereits im Frühjahr geben. Zunächst steigen die Kosten aber kräftig an. Maubach verteidigte die für Anfang des Jahres angekündigte Strompreiserhöhung in Höhe von rund zehn Prozent. Er sagte E.on habe einen Teil des Stroms für 2009 bereits bis zum Sommer an der Leipziger Strombörse EEX gekauft.Schavan will Firmen steuerlich entlasten
Wissenschaftsministerin Annette Schavan (CDU) will Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, steuerlich entlasten. Eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe unter Federführung des Wissenschaftsministeriums werde dem Bundeskabinett in Kürze einen Bericht über Möglichkeiten von Forschungs und Entwicklungsförderung durch steuerliche Anreize vorlegen, dies bestätigte eine Sprecherin Schavans. Das Kabinett werde voraussichtlich am 10. Dezember darüber beraten. Grundlage für den Bericht sind zwei Gutachten vom Beratungsunternehmen Prognos und von Wissenschaftlern um den Mannheimer Wirtschaftsforscher Christoph Spengel. Das Gutachten empfiehlt Steuergutschriften für forschende Unternehmen. Die Beträge sollen in direkte Zuschüsse umgewandelt werden können, wenn die Steuerschuld der Firma geringer ist als die Gutschrift. Die Förderung müsse für Laborgeräte, Gebäude und laufende Personalkosten gelten.RWE senkt Gaspreise
Die "Financial Times Deutschland" berichtete unter Berufung auf Branchenkreise das sich das Kartellamt mit dem Energiekonzern auf eine Senkung der Gaspreise geeinigt habe. Im Gegenzug stelle die Behörde Missbrauchsverfahren gegen vier RWE Töchter und Beteiligungsfirmen ein.
Das Kartellamt wollte sich jedoch am Freitag noch nicht zu dem Bericht äußern. Die Wettbewerbshüter hatten im März Missbrauchsverfahren gegen 35 Gasversorger wegen des Verdachts überhöhter Preise eingeleitet.
Der Versorger E.on hatte sich schon Anfang Oktober mit der Behörde auf eine Rückerstattung an seine Kunden geeinigt und senkt zudem seine Gaspreise zum Jahresanfang 2009. Das "Handelsblatt" hatte vor einer Woche berichtet, dass das Kartellamt Vergleiche anstrebe.