Wir nehmen von den Armen und geben den Reichen…

Filed Under (Kredite) by Dennis on 30-04-2007

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...so, oder so ähnlich kann man mit ein wenig bösem Willen so manche Kreditangebote als umgekehrtes Robin-Hood-System deuten. So zum Beispiel bei der Commerzbank. In der Werbung preist sie ihr Kreditangebot als "Wunschkredit" an - locken tut sie mit 7,98** Prozent effektivem Jahreszins, einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren sowie einer Kredithöhe zwischen 2.500 und 50.000 Euro. Zusätzlich wirbt sie mit "Deutschlands bester Kreditberatung" - einer Auszeichnung der Stiftung Warentest. Wie so oft sollten die beiden Sternchen allerdings stutzig machen - denn diese Konditionen sind ausschließlich Kunden mit guter Bonität vorenthalten. Und eine gute Beratung ist auch nicht gleichzusetzen mit guten Konditionen. Dass es den Zins von 7,98 % nur bei der geringsten Laufzeit von 72 Monaten gibt, wird nämlich nur in einer Randnotiz erwähnt. Und zusätzlich gilt auch noch, dass dieser Zinssatz nicht nur von der Laufzeit abhängig ist, sondern eben auch noch von "individuellen Faktoren". Dazu muss der Kunde die Bank überzeugen, dass er eine sehr gute Bonität hat: Voraussetzungen dafür sind ein unbefristeter Job, man muss auch aus der Probezeit draußen sein und bisher niemals Unregelmäßigkeiten bei Zahlungsverpflichtungen gehabt haben. Zusätzlich muss man glaubhaft darstellen wie man die monatliche Rückzahlungsrate aufbringen kann. Bei einem 10.000 Euro Ratenkredit mit 72 Monaten Laufzeit wären es bei solchen Idealvoraussetzungen denn pro Monat 173,90 Euro - insgesamt 2.521 Euro zusätzlich die man für Zinsen ausgibt. Nimmt man hingegen die schlechtesten Voraussetzungen an, ist die Verzinsung mit 96% mehr fast doppelt so hoch - die Bank kassiert also vom Kunden mit 4.937 Euro an Zinsen praktisch das Doppelte. Nimmt man eine längere Laufzeit - von zehn Jahren - in Anspruch, sieht es sogar noch schlechter aus - man muss hier einen exakt doppelt so hohen Nominalzins von 14,02 % stemmen - der höchste Nominalzins den die Commerzbank "anbietet". Der effektive Jahreszins ist also 15,23 % und auf zehn Jahre hochgerechnet betragen die Kosten für diesen Kredit 9.020 Euro. Das ist fast nochmal so viel wie der eigentliche Kredit. Liest man in einer Werbung Dinge wie "ab 7,98%" sollte man als Kunde also direkt vorsichtig sein - auf solche Zahlen kann man sich nicht unbedingt verlassen. Ganz im Gegenteil, man kann nur erwarten dass es noch teurer wird. Spätestens wenn man ein persönliches Angebot erhält, unterscheiden sich der in der Werbung angebotene Lockzins und das was man selbst aufbringen müsste oft um Längen. Und das ist auch nicht nur bei der Commerzbank, sondern auch bei anderen Banken so. Aufpassen muss man auch, wenn man sich ein persönliches Angebot auf Basis der eigenen Schuldnerqualitäten erstellen lässt. Denn wenn man im Vorfeld nicht klarstellt, dass es sich nur um eine Konditionenabfrage handelt, so können solche Angaben bei der Schufa "gemeldet" werden - und so die eigene Bonitätsauskunft negativ beeinflussen. Vergleicht man Angebote, sollte man auch stets darauf achten, dass diese Angebote alle die gleiche Laufzeit haben. Quelle: Süddeutsche Zeitung

Schuldentilgung geht vor Geldanlage

Filed Under (Allgemein, Kredite, sonstige Themen, Tagesgeldkonten) by Dennis on 28-04-2007

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"Wer nicht sparen kann, sollte sich keine Immobilie leisten", so Niels Nauhauer, ein Finanzexperte. Dabei gilt zum einen, für den Wegfall eines Einkommens, aber auch auf den Tod eines Partners (was im Falle von Kindern auch noch andere Aspekte hat) finanziell vorbereitet zu sein. Zum anderen meint er, dass die Schuldentilgung stets wichtiger ist, als eine Geldanlage - was angesichts der Zinssätze für Kredite und der Rendite für Geldanlagen keine große Überraschung ist. Sofern also die Möglichkeit besteht, Geld in die Tilgung von Krediten zu investieren, sollte man sie nutzen. Dabei sollte auch auf größere Reserven oder für die Kinder vorgesehene Geldanlagen zurückgegriffen werden. Lediglich ein "Notgroschen" von 2000 Euro oder ein bisschen mehr (abhängig von dem was man auch normalerweise ausgibt) sollte zurückbleiben. Der wiederum sollte aber auch nicht auf einem Girokonto oderschlecht verzinstem Sparkonto liegen bleiben. Ein Tagesgeldkonto (mit durchschnittlich 3,3%) oder ein Bausparvertrag (mit 4%) sind bei so etwas durchaus interessant. Ein Tagesgeldkonto noch eher - es ist zwar schlechter verzinst, aber man kann tatsächlich ständig über das Geld verfügen. Bei Fonds oder Ähnlichem sollte man darauf achte, dass die Werte breit gestreut sind. Das verringert zwar die Rendite, minimiert aber auch das Risiko. Auch geringe Kosten spielen hierbei eine Rolle. Quelle: STN

Ab dem 01.05.2007 gibt es den Sommerzinsbonus beim Tagesgeld 1822direkt-CashOne

Filed Under (Tagesgeldkonten) by Martin on 27-04-2007

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Für Neukunden, aber auch Bestandskunden, gibt es ab dem 01.05.2007 den Sommerzinsbonus von 0,25% p.a.,wenn neue Einlagen auf das Tagesgeld 1822direkt-CashOne-Konto eingezahlt werden, die vorher noch nicht bei der 1822direkt-Bank waren. Bis zu einem Betrag von 500.000 gelten weiterhin 3,60% p.a., also wird das "Neugeld" mit 3,85% p.a. verzinst. Der Sommerzinsbonus gilt bis zum 31.12.2007. ...mehr Infos Quelle: modern-banking.de

Zufall bringt Sicherheit?

Filed Under (Allgemein) by Dennis on 27-04-2007

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Mit einem neuen Schutzystem wollen die Banken jetzt den massiven Attacken beim Onlinebanking entgegenwirken - allerdings technisch sehr aufwändig. Einige Banken nutzen es bereits - einen TAN-Generator der eine TAN aus dem Betrag und den Empfängerdaten berechnet. Will sich nun jemand in eine bestehende Verbindung einklinken und diesen oder gar einen anderen Betrag auf ein anderes Konto "umleiten", so wird eine andere TAN an das System gesendet als die die das System erwartet. Das hat zur Folge, dass die Überweisung schlicht und ergreifend fehlschlägt. Allerdings besteht dieses System aus Chipkarte und Lesegerät - und die müssen für jede Überweisung verwendet werden. Geben soll es diese Geräte, wenn man sich für's Onlinebanking anmeldet, aber ganz kostenlos wird das natürlich nicht. Ob dieses System wirklich sicher ist, wird noch getestet. Allerdings sieht es bislang sicherer aus als die bisher gängigen Systeme. Quelle: Südkurier

Gute Zeiten für die Comdirect

Filed Under (Allgemein) by Dennis on 26-04-2007

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Wie auch in den vergangenen Monaten läuft es für die Comdirect noch immer perfekt. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei weit übertroffen - im ersten Quartal stieg der Vorsteuergewinn um 3% auf 26 Millionen Euro, sowie der Nettogewinn um 4% auf 17 Millionen Euro. Und das trotz erhöhter Investitionskosten in Verwaltungsaufgaben. Besonders beeindruckend ist der um die Hälfte gewachsene Zinsüberschuss (jetzt 29 Millionen Euro). Dafür ist maßgeblich das im November eingeführte "Tagesgeld Plus"-Konto verantwortlich - seitdem wurden die Einlagen um etwa 20 % erhöht. Wer Aktien bei der comdirect hat, für den empfiehlt es sich jetzt, diese zu halten. Kunden der comdirect brauchen sich hingegen keine Sorgen machen dass sich die Konditionen plötzlich verschlechtern. Quelle:  Aktiencheck

Die comdirekt Bank hat die Zinsen für das kostenlose Tagesgeld PLUS-Konto erhöht.

Filed Under (Tagesgeldkonten) by Martin on 25-04-2007

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Die Zinsen des Tagesgeld PLUS-Kontos der comdirekt sind auf 3,6 % p.a. angewachsen. Diese 3,6 % p.a. gelten für eine Anlegesumme von bis zu € 30.000,-. Ab dem ersten Euro stehen einem hohe Zinsen zu. Durch die tägliche Verfügbarkeit ist das Tagesgeld PLUS-Konto flexibler als ein Sparbuch. Die Kontoführung lässt sich ganz einfach online, per Telefon oder per Post abwickeln und ist kostenlos.
Wer als Neukunde dieses Tagesgeld eröffnet und eine Anlagesumme von min. € 1000,- innerhalb der ersten 30 Tage nach der Kontoeröffnung auf dem Konto hat, erhält € 25 Startguthaben.

...mehr Informationen zum Tagesgeld PLUS-Kontoder comdirekt

Quelle: comdirekt

EU-Kommission will billigere Bankkonten

Filed Under (Allgemein, Girokonten) by Dennis on 24-04-2007

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Einem Pressebericht zufolge will der EU-Kommissar Charlie McCreevy günstigere Bankkonten in der EU: So plane die EU, die Bedingungen für die Banken so zu verändern, dass Konten günstiger angeboten werden können. Zur Zeit liegen die Kosten - je nach Land - noch zwischen 15 und 245 Euro pro Jahr. Zusätzlich will er den Wechsel von einer Bank zur anderen vereinfachen - bisher ist das ja nur mit großem bürokratischen Aufwand verbunden. Das Koppeln von Kreditkarten an ein Girokonto sieht McCreevy ebenfalls kritisch. McCreevy erhofft sich dadurch, dass der Wettbewerb unter den Banken und Versicherungen "europäischer" wird. Bisher greift ein Großteil der Kunden noch immer auf Institute aus dem Heimatland zurück. Quelle: FinanzNachrichten.de

Welche Kreditkarte ist die Richtige?

Filed Under (Kreditkarten) by Dennis on 22-04-2007

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Der Markt der Kreditkarten ist fast ebensogroß wie der Markt der Girokonten - praktisch jede Bank bietet eine oder mehrere Karten an, am häufigsten trifft man hierbei vermutlich auf Visa und Mastercard. In Deutschland gibt es mittlerweile 22 Millionen dieser Kärtchen - kein Wunder, sind sie beim Online-Shopping oder bei vielen anderen Einkäufen doch mittlerweile unverzichtbar geworden. Manche Anbieter geben die Kreditkarte hierbei kostenlos raus, andere wiederum verlangen zwischen 20 und 140 Euro im Jahr für die Karte. Mit den Leistungen muss das noch nicht einmal etwas zu tun haben - die kostenlosen Karten bieten auch nicht weniger Vorteile. So zum Beispiel die Karten der Deutschen Kreditbank oder ING-DiBa - mit der ersten kann man überall in der Welt kostenlos Geld abheben, mit der anderen wiederum zahlt man nur dann Gebühren wenn die getätigten Umsätze nicht in Euro verbucht werden. Testsieger bei einer Testreihe des Magazins "Finanztest" wurden hier die Mastercard der Karstadt-Quelle-Bank sowie die Sunnycard der Santander Consumer Bank. Beide sind sowohl kostenlos als auch nicht an ein Girokonto gebunden - auch ein Jahresumsatz ist nicht Pflicht. Wer sich jedoch den Aufwand gönnen will, auch gleich ein neues Girokonto zu eröffnen, ist mit einer anderen Bank dann aber doch vielleicht einen Tick besser geraten: Viele Banken bieten zusätzlich Bonusprogramme, Vergünstigungen oder Versicherungspolicen an. Hierbei muss man gut aufpassen und vergleichen: Denn insbesondere diese Versicherungspolicen dekcen zu viele Fälle nicht ab - und der Kunde schaut dann in die Röhre. Die genauen Testergebnisse gibt es in der Maiausgabe der Zeitschrift Finanztest zu lesen - oder unter www.stiftung-warentest.de Quelle: sz-online

Garantiezertifikate als alternative Anlagemöglichkeit

Filed Under (Allgemein, sonstige Themen) by Dennis on 20-04-2007

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Für Anbieter von Zertifikaten ist es im Moment eine interessante Zeit - das Tempo der Innovationen am Markt ist so dermaßen hoch, dass sogar erfahrene Anleger schnell den Überblick verlieren. Bei den über 130.000 Zertifikaten gibt es so auch ein paar wirklich interessante Produkte, die von vielen Anlegern einfach nicht wahrgenommen werden. Das gilt insbesondere für ältere Garantiezertifikate. Wenn diese unterhalb ihres Nennwertes von 100 Euro notieren, sind deren Renditen häufig mit denen klassischer Anleihen vergleichbar. Als Beispiel ist die 2003 entstandene "2,5-Prozent-Momentum-Anleihe" (WKN 840204). Diese liegt zur Zeit bei 95,79 Euro, notiert also unter 100 Euro. Bis 2010 haben Anleger allerdings einen garantierten Zins von 2,5 % pro Jahr - dieser Zins ist jedoch nicht auf den momentanen Wert, sondern auf den Nennwert von 100 Euro bezogen. Macht 2,50€ pro Zertifikat und Jahr. Da die Anleihe jedoch zu 100 Euro getilgt wird, jedoch nur 95,79 Euro kostet UND man zusätzlich 2,50€ pro Jahr und Zertifikat erhält, beträgt die Rendite mindestens vier Prozent pro Jahr. Diese Rendite kann allerdings auch noch steigen - jedes Jahr im März wird die Kursentwicklung von 15 Aktien mit der des Vorjahres verglichen. Hierbei gilt: Je stärker sich die Kurse bewegen - die Richtung ist hierbei egal - umso stärker klettert auch die Verzinsung. Von diesen Aktien wird die mit der geringsten absoluten Weiterentwicklung genommen (also die, die sich am wenigsten entwickelt hat) und eben dieser Wert geht zu 45% in die jährliche Versicherung ein. Beträgt diese geringste absolute Entwicklung 10 %, so beträgt der Jahreszins 4,5% anstatt 2,5%. Dieses System bildet auch eine Art Versicherung gegen einen Crash - werden von einem möglichen Crash auch die relevanten Aktien erfasst, so steigt die Verzinsung. Und selbst, wenn die Verzinsung nicht höher als vorgesehen ausfällt - mit 4% liegen diese Zertifikate auch nicht unter den meisten Tagesgeldkonten oder Anleihen. Quelle: Handelsblatt

Zinswette der JPMorgan

Filed Under (Allgemein, sonstige Themen) by Dennis on 19-04-2007

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JPMorgan bietet eine interessante Anlagemöglichkeit an: Bis zum 11. Mai kann man dort ein Zins-Bonus-Zertifikat zeichnen. Dieses Zertifikat läuft über zwei Jahre und bietet die Möglichkeit einer Verzinsung von 15% - vorausgesetzt, die zweijährigen Kapitalmarktzinsen (Interbanken-Zins) liegen im Mai 2009 nicht deutlich unter dem momentanen Wert von 4,35%. Deutlich unter heißt: zwischen 86 und 89% des Startwertes, wobei die genaue Zahl am Ende der Laufzeit festgelegt wird. Das wären also zwischen 3,75% und 3,9%. Wird dieser Wert nicht unterschritten, so erhält man 15% Zinsen auf sein Zertifikat. Fällt dieser Zinssatz jedoch um z.B. 25%, verliert auch das Zertifikat an Wert - anstelle von 100 € wäre es dann nur noch 75€ wert. Es ist also nicht komplett sicher, dass man seine Ausschüttung auch erhält. Die momentanen Pläne der EZB, im Juni erneut den Leitzins zu erhöhen sowie die Vermutungen vieler Finanzexperten, dass mindestens noch eine weitere Leitzinserhöhung ansteht, lassen jedoch viel versprechen. Quelle: Finanztreff