Dennis sonstige Themen Citibank, Festgeld
Obwohl erwartet wurde, dass die Banken sich Zeit lassen die gestrige Leitzinserhöhung der EZB auch an die Kunden weiterzugeben, hat die Citibank jetzt die Zinsen für die Festgeldanlage erhöht. Ab einer Laufzeit von 12 Monaten erhalten die Kunden nun 3,8 statt bisher 3,4 %. Schließt man das Festgeld über Citibank Online ab, erhält man sogar 3,9 %. Für Laufzeiten unter einem Jahr sind die Zinssätze jedoch gleich geblieben. Die Anlagesummen betragen hierbei mindestens 2.500 Euro, nach oben gibt es aber keine Beschränkungen. Quelle: GelonDennis Börsen-News Börsencrash
Die vergangene Börsenwoche war alles andere als langweilig - wenngleich auch für viele Anleger nicht unbedingt erfolgreich. Seit dem Einmarsch der USA in den Irak 2003 war jetzt der erste Tag an dem die Börse um mehr als 3% eingebrochen ist. Sind solche Tage an sich nicht weiter tragisch - zum Teil sogar abzusehen - dürften viele Anleger doch unangenehm überrascht worden sein - ist die Börse seitdem nur noch gestiegen. Solche "Paniktage" kommen vor - im Schnitt gab es bisher etwa zwei pro Jahr. Im Zeitraum 1998 - 2003 gab es sogar im Schnitt fünf Paniktage pro Jahr - massive Schwankungen und von Softwareprogrammen ausgelöste Korrekturen waren dabei für diese "plötzlichen" Einbrüche verantwortlich. Generell treten diese Paniktage oft bei eben diesen Korrekturen ein - in der vergangenen Zeit lief es jedoch so gut, dass selbst da der Einbruch wesentlich schwächer war als sonst. Tendenziell sind diese Einbrüche eine gute Sache - für Anleger ist das genau der richtige Zeitpunkt bei steigenden Kursen Aktien zu kaufen - auf einem richtigen Kurshoch macht das ja relativ wenig Sinn. Da solchte Tage in der jüngeren Vergangenheit ausblieben, wurden die Trades der Anleger wesentlich aggressiver und riskanter - manche werden jetzt richtig Pech gehabt haben. Mehr dazu hier!Dennis Tagesgeldkonten Tagesgeldkonto, Zinsen
Mittlerweile bieten Banken und Reiseveranstalter auch auf ihren Kreditkartenkonten (vermeintlich) hohe Zinsen an - doch sind dies oft nur Schaufensterkonditionen. ADAC zum Beispiel 2,1 % Zins für Beträge bis 2.000 Euro, bis 10.000 sind es 3,1 % und bis 25.000 sogar 3,5 %. Alles was darüber hinausgeht wird wieder nur mit 2,1 % verzinst. Außerdem erhält man 2 % Tankrabatt. Was spontan wie ein gar nicht mal schlechtes Angebot klingt, hat jedoch auch einen Haken: Nur Besitzer eines Goldkartenkontos kommen in den Genuss dieser Zinsen. Und das kostet immerhin 85 € im Jahr. Was den Tankrabatt betrifft, so gilt er nur bis zu einem Umsatz von 2.500 € - also macht das maximal 50 € jährlich aus. Germanwings bietet ihren Kunden 3,0 % Guthabenzins - und zusätzlich erhält man für jeden umgesetzten Euro einen "Bumerangpunkt". Ab 24.000 Bumerangpunkten erhält man einen Freiflug. Auch hier muss man wieder aufpassen - die Karte kostet 48 € im Jahr, die Zweitkarte weitere 36. Und der Freiflug gilt auch wirklich nur für den Flug - Steuern und Gebühren muss man trotzdem zahlen. Und die sind meist wesentlich höher als die Kosten für den Flug. Wenn man sein Geld anlegen will, sind Tagesgeldkonten in der Hinsicht die bessere Wahl - zumindest wenn sie gebührenfrei sind und die Verzinsung nicht von der eingezahlten Summe abhängig ist. In Deutschland sind die Top-Anbieter die Daimler-Chrysler-Bank mit 3,3 %, die Haspa Direct mit 3,15 %, die Santander Consumer Bank mit 3,1 % und die ING-DiBa mit 3,0 %. Quelle: Echo OnlineDennis Börsen-News Börse, Onlinebanking
Viele Kunden haben sich regelrecht schwarz geärgert - war am 28. Februar doch ein richtig interessanter Börsentag und - die Onlinebankingsysteme ihrer Banken waren völlig überlastet. Viele Kunden konnten nicht wie üblich Trades per Internet abwickeln, sondern mussten auf Telefon oder Fax zurückgreifen. An diesem Tag gab es teilweise bis zu vier, fünfmal so viele Trades wie üblich. Sind die Banken zwar durchaus auf das doppelte Volumen eingestellt, so trafen die vielen plötzlichen Zugriffe auf das System völlig unvorbereitet. Die Auswirkungen dabei waren verschieden - bei manchen Kunden ging es ohne Probleme, bei anderen dauerte es "lediglich" länger als sonst, bei wieder anderen ging es gar nicht. Besonders betroffen waren dabei die größeren Banken wie Comdirect oder ING-DiBa - kleinere Anbieter wie Fimatex oder Sino hatten zwar auch wesentlich mehr Aufträge zu bewältigen als sonst, die Systeme hatten da allerdings keine Probleme. Die Kunden sind natürlich teilweise enttäuscht und wütend - ist vorgestern nicht viel tragisches passiert, so könnten solche Verzögerungen bei einem richtigen Crash einen Kunden viel Geld kosten. Die Kunden fordern entsprechend einen Ausbau dieser Systeme - die Banken arbeiten angeblich bereits daran. Quelle: Börse OnlineDennis Girokonten, sonstige Themen, Tagesgeldkonten Girokonten, ING-DiBa, Tagesgeld, Wettbewerb
Nach Ansicht von Ben Tellings, Chef der ING-DiBa, gibt es sehr viele Banken und Sparkassen in Deutschland während der Wettbewerb unterentwickelt ist. Dieses System führe zu Ineffizienz und hohen Kosten was letztendlich zu Lasten der Kunden geht. Eine Konsolidierung sei dringend notwendig - die ING-DiBa wolle sich daran jedoch nicht beteiligen sondern aus eigener Kraft wachsen. Dazu soll das Wertpapiergeschäft weiter ausgebaut und ab April ein kostenloses Girokonto angeboten werden. Das Ringen zwischen Sparkassen, Volksbanken und Großbanken sieht er nicht als echten Wettbewerb an - bestenfalls findet ein Schaufensterwettbewerb statt. Die Angebote sehen oft auf den ersten Blick wirklich toll aus, werden aber durch viele kleine Zusätze im "Kleingedruckten" sehr stark eingeschränkt. Das ohnehin geringe Vertrauen der Kunden werde somit noch weiter ausgehöhlt. Die Chancen der ING-DiBa, weiter zu wachsen, stehen zur Zeit sehr gut - 2006 konnte der Konzern einen Gewinn vor Steuern von 44% verbuchen sowie einen Kundenzuwachs von 600.000. Quelle: Tagesspiegel