Kein Geld verschenken – Kontoeröffnung bei der comdirect Bank AG

Das Kleingedruckte ist mal wieder wichtig: Die comdirect Bank AG bietet 3,1% Guthabenzinsen und zusätzlich 25,- Euro Startguthaben. Das Startguthaben erhält man aber nur, wenn innerhalb von 30 Tagen nach Kontoeröffnung 1000 Euro auf das Konto eingezahlt wurden! Hier hochmal die zusammengefassten Punkte für das Konto Tagesgeld PLUS der der comdirect Bank AG: Bewerben Sie ab dem sofort das neue Top-Angebot der comdirect Bank AG – Tagesgeld PLUS. Ab dem 02.01.2007 mit 3,3%** Zinsen! * Leistungsstarke 3,1%** Zinsen für bis zu 30.000 Euro Anlagesumme * Keine Mindestanlage, hohe Zinsen bereits ab dem ersten Euro * 25 Euro Startguthaben* inklusive * Täglich verfügbar, flexibler als ein Sparbuch * Kostenlose Kontoführung ** Zinssatz gilt p.a. und ist variabel. Anlagebeträge, die über 30.000 Euro hinausgehen, werden mit 0,5% p.a. verzinst. Weitere Infos und Kontoeröffnung: comdirect Tagesgeld PLUS

Höhere Festgeldzinsen bei der Citibank

Obwohl erwartet wurde, dass die Banken sich Zeit lassen die gestrige Leitzinserhöhung der EZB auch an die Kunden weiterzugeben, hat die Citibank jetzt die Zinsen für die Festgeldanlage erhöht. Ab einer Laufzeit von 12 Monaten erhalten die Kunden nun 3,8 statt bisher 3,4 %. Schließt man das Festgeld über Citibank Online ab, erhält man sogar 3,9 %. Für Laufzeiten unter einem Jahr sind die Zinssätze jedoch gleich geblieben. Die Anlagesummen betragen hierbei mindestens 2.500 Euro, nach oben gibt es aber keine Beschränkungen. Quelle: Gelon

Schufafreie Kreditkarte bei der LBB

Die LBB bietet jetzt eine Kreditkarte ohne vorherige Schufa-Prüfung an. Dabei handelt es sich um eine Prepaid-Karte, die folglich vor Benutzung mit Geld aufgeladen werden muss. Das liegt auch daran, dass kein Kreditlimit existiert. Daher sind die Voraussetzungen eine solche Kreditkarte zu erhalten auch wesentlich kleiner - sogar Jugendliche dürfen eine solche Kreditkarte beantragen. Grundsätzlich erhalten bei der LBB alle Antragssteller eine Kreditkarte - lediglich wenn man bei der LBB bereits negativ aufgefallen ist erhält man keine Karte.

Zinstricksereien – aufgeblasene Angebote für Tagesgeldkonten

Viele Angebote für Tagesgeldkonten sehen auf den ersten Blick so richtig toll aus. Die Postbank wirbt mit "extragroßen Zinsen für's extra Spargeld" - "ab dem ersten Euro!". Die extragroßen Zinsen sind 4,25 %* - nicht schlecht! Cortal Consors kündigt eine "neue Zinsrechnung" an - mit sogar 4,5 %*. Man siehe: die Sternchen. Denn im Kleingedruckten stehen viele Dinge, die so ein aufgeblähtes Angebot schnell "platzen" lassen. Die 4,25% Zinsen beim Postbank-Konto erhält man keineswegs ab dem ersten Euro - nein, zuerst gilt nur ein Basiszins von 0,5%. Nach drei Monaten erhält man aber schon mal einen Quartalsbonus von 2,75% - aber nur auf den Betrag der konstant auf dem Konto vorhanden war. Das macht immerhin schon mal 3,25%. Das letzte Prozent gilt, wenn man das Geld noch ein weiteres halbes Jahr der Bank überlässt. Cortal Consors bietet 4,5 % - ab dem ersten Euro! Aber auch hier sind Einschränkungen hinterlegt: Der hohe Zinssatz gilt nur für ein halbes Jahr und für maximal 20.000 Euro. Eine weitere besteht darin, dass das Angebot nur dann kostenlos ist, wenn durchschnittlich ein Wert von 2500,- Euro bei einem der Cortal Consors Produkte angelegt wird. Dieses kann z.B. ein Konto bei Cortal Consors sein, auf dem durchschnittlich 2.500 Euro liegen müssen (sonst kostet dieses Zusatzkonto 1,95€ im Monat) oder es wird ein Sparplan abgeschlossen - auch dann ist die Kontoführung ist kostenlos. Fazit: Möchte man für ein halbes oder Dreivierteljahr mittlere Geldsummen für einen guten Zinssatz anlegen, eignen sich diese Angebote durchaus richtig gut. Nach diesem Zeitraum ist es empfehlenswert sich wieder aufmerksam neuen Angeboten zu widmen. Die hohen Zinsen für einen befristeten Zeitraum dienen natürlich dem Neukundenfang und sind selten auf lange Sicht ausgelegt. Zu vergleichen ist dieses mit einer Prämie bei Bestellung eines Zeitschriftenabos. Für eine langfristige Planung ohne "Konto-Hopping" sind die unbefristeten Angebote mit einer niedrigeren Verzinsung durchaus besser geeignet. Auch hier zahlen Banken für Tagesgeldkonten für Bestandskonten konstant über 3%.

Wüste Börsenwoche

Die vergangene Börsenwoche war alles andere als langweilig - wenngleich auch für viele Anleger nicht unbedingt erfolgreich. Seit dem Einmarsch der USA in den Irak 2003 war jetzt der erste Tag an dem die Börse um mehr als 3% eingebrochen ist. Sind solche Tage an sich nicht weiter tragisch - zum Teil sogar abzusehen - dürften viele Anleger doch unangenehm überrascht worden sein - ist die Börse seitdem nur noch gestiegen. Solche "Paniktage" kommen vor - im Schnitt gab es bisher etwa zwei pro Jahr. Im Zeitraum 1998 - 2003 gab es sogar im Schnitt fünf Paniktage pro Jahr - massive Schwankungen und von Softwareprogrammen ausgelöste Korrekturen waren dabei für diese "plötzlichen" Einbrüche verantwortlich. Generell treten diese Paniktage oft bei eben diesen Korrekturen ein - in der vergangenen Zeit lief es jedoch so gut, dass selbst da der Einbruch wesentlich schwächer war als sonst. Tendenziell sind diese Einbrüche eine gute Sache - für Anleger ist das genau der richtige Zeitpunkt bei steigenden Kursen Aktien zu kaufen - auf einem richtigen Kurshoch macht das ja relativ wenig Sinn. Da solchte Tage in der jüngeren Vergangenheit ausblieben, wurden die Trades der Anleger wesentlich aggressiver und riskanter - manche werden jetzt richtig Pech gehabt haben. Mehr dazu hier!

Tagesgeldkonten sind attraktiver als Kreditkartenkonten

Mittlerweile bieten Banken und Reiseveranstalter auch auf ihren Kreditkartenkonten (vermeintlich) hohe Zinsen an - doch sind dies oft nur Schaufensterkonditionen. ADAC zum Beispiel 2,1 % Zins für Beträge bis 2.000 Euro, bis 10.000 sind es 3,1 % und bis 25.000 sogar 3,5 %. Alles was darüber hinausgeht wird wieder nur mit 2,1 % verzinst. Außerdem erhält man 2 % Tankrabatt. Was spontan wie ein gar nicht mal schlechtes Angebot klingt, hat jedoch auch einen Haken: Nur Besitzer eines Goldkartenkontos kommen in den Genuss dieser Zinsen. Und das kostet immerhin 85 € im Jahr. Was den Tankrabatt betrifft, so gilt er nur bis zu einem Umsatz von 2.500 € - also macht das maximal 50 € jährlich aus. Germanwings bietet ihren Kunden 3,0 % Guthabenzins - und zusätzlich erhält man für jeden umgesetzten Euro einen "Bumerangpunkt". Ab 24.000 Bumerangpunkten erhält man einen Freiflug. Auch hier muss man wieder aufpassen - die Karte kostet 48 € im Jahr, die Zweitkarte weitere 36. Und der Freiflug gilt auch wirklich nur für den Flug - Steuern und Gebühren muss man trotzdem zahlen. Und die sind meist wesentlich höher als die Kosten für den Flug. Wenn man sein Geld anlegen will, sind Tagesgeldkonten in der Hinsicht die bessere Wahl - zumindest wenn sie gebührenfrei sind und die Verzinsung nicht von der eingezahlten Summe abhängig ist. In Deutschland sind die Top-Anbieter die Daimler-Chrysler-Bank mit 3,3 %, die Haspa Direct mit 3,15 %, die Santander Consumer Bank mit 3,1 % und die ING-DiBa mit 3,0 %. Quelle: Echo Online

Onlinebankingsysteme versagten an ereignisreicherem Börsentag

Viele Kunden haben sich regelrecht schwarz geärgert - war am 28. Februar doch ein richtig interessanter Börsentag und - die Onlinebankingsysteme ihrer Banken waren völlig überlastet. Viele Kunden konnten nicht wie üblich Trades per Internet abwickeln, sondern mussten auf Telefon oder Fax zurückgreifen. An diesem Tag gab es teilweise bis zu vier, fünfmal so viele Trades wie üblich. Sind die Banken zwar durchaus auf das doppelte Volumen eingestellt, so trafen die vielen plötzlichen Zugriffe auf das System völlig unvorbereitet. Die Auswirkungen dabei waren verschieden - bei manchen Kunden ging es ohne Probleme, bei anderen dauerte es "lediglich" länger als sonst, bei wieder anderen ging es gar nicht. Besonders betroffen waren dabei die größeren Banken wie Comdirect oder ING-DiBa - kleinere Anbieter wie Fimatex oder Sino hatten zwar auch wesentlich mehr Aufträge zu bewältigen als sonst, die Systeme hatten da allerdings keine Probleme. Die Kunden sind natürlich teilweise enttäuscht und wütend - ist vorgestern nicht viel tragisches passiert, so könnten solche Verzögerungen bei einem richtigen Crash einen Kunden viel Geld kosten. Die Kunden fordern entsprechend einen Ausbau dieser Systeme - die Banken arbeiten angeblich bereits daran. Quelle: Börse Online

Wettbewerb der Banken in Deutschland “unterentwickelt”

Nach Ansicht von Ben Tellings, Chef der ING-DiBa, gibt es sehr viele Banken und Sparkassen in Deutschland während der Wettbewerb unterentwickelt ist. Dieses System führe zu Ineffizienz und hohen Kosten was letztendlich zu Lasten der Kunden geht. Eine Konsolidierung sei dringend notwendig - die ING-DiBa wolle sich daran jedoch nicht beteiligen sondern aus eigener Kraft wachsen. Dazu soll das Wertpapiergeschäft weiter ausgebaut und ab April ein kostenloses Girokonto angeboten werden. Das Ringen zwischen Sparkassen, Volksbanken und Großbanken sieht er nicht als echten Wettbewerb an - bestenfalls findet ein Schaufensterwettbewerb statt. Die Angebote sehen oft auf den ersten Blick wirklich toll aus, werden aber durch viele kleine Zusätze im "Kleingedruckten" sehr stark eingeschränkt. Das ohnehin geringe Vertrauen der Kunden werde somit noch weiter ausgehöhlt. Die Chancen der ING-DiBa, weiter zu wachsen, stehen zur Zeit sehr gut - 2006 konnte der Konzern einen Gewinn vor Steuern von 44% verbuchen sowie einen Kundenzuwachs von 600.000. Quelle: Tagesspiegel