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Es existiert eine Vereinbarung, sodass Banken jedem auf Wunsch ein Girokonto einrichten müssen. Diese Vereinbarung ist jedoch eine reine Selbstverpflichtung und oftmals wird sie von Banken ignoriert. Justizministerin Zypries weigert sich jedoch, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, um Banken zu zwingen, jedem ein Girokonto anzubieten.
Denn bisher weigern sich manche Banken einfach, ein Girokonto auf Guthabenbasis einzurichten, oder bieten so schlechte Konditionen, dass dieses Konto einfach unzumutbar ist. Ein Argument gegen eine gesetzliche Regelung ist, dass es ein Eingriff in die Vertragsfreiheit wäre. Für den Verbraucherschützer Pauli ist das Argument jedoch nicht schlüssig - schließlich müssen auch Versicherer bei Kfz-Haftpflichtversicherungen jeden Kunden nehmen, da eine Versicherung gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Girokonto sei zwar keine Verpflichtung, aber ein wesentlich "fundamentaleres Gut" als ein Auto.
Ein solches Konto müsste jedoch trotzdem nicht kostenlos sein, solche Kosten sollten sich einfach in einem vernünftigen Rahmen bewegen.
Quelle: Netzeitung
